Bleistiftzeichnung: Bouvier

                 © Birgit Lemke

Seit der Eröffnung des Hundefreilaufgebiets im Bauabschnitt III des Seenparks vor ca. 13 Jahren werden aus dem Kreise der Nordenhamer Jägerschaft immer wieder Einschränkungen für dieses Areal gefordert. In den zurückliegenden Jahren waren es regelmäßig besonders schützenswerte Tierarten, die angeblich in diesem Areal beheimatet sein sollten und durch die freilaufenden Hunde gefährdet würden. Seit dem 07.09. dieses Jahres sehen die Jäger nun plötzlich im Hundefreilaufgebiet und den dort umherlaufenden Hunden eine solch drastische Gefährdung für den Straßenverkehr, dass sie sich nun sogar veranlasst sehen einen ganzjährigen Leinenzwang und somit letztendlich das „Aus“ für das einzige wirklich gut geeignete Hundefreilaufgebiet im gesamten Stadtgebiet zu fordern.

Zur Untermauerung dieser Forderung wird a) seitens der Jägerschaft behauptet, dass man häufig Hunde dabei beobachten würde, wie sie Rehwild in Richtung B 212 hetzen würden, b) der einzige Verkehrsunfall mit einem Hund, der sich seit Einrichtung des Hundefreilaufgebiets vor ca. 13 ereignete, herangezogen.

Nachfolgend möchte ich Ihnen u.a. darlegen, dass dieser Unfall vermeidbar gewesen wäre, wo und in welcher Form aus meiner Sicht Gefahrenpotenzial entstand und welche Möglichkeiten der Gefahrenprävention sich anbieten würden. Die Basis meiner diesbezüglichen Rückfolgerungen bildet ein Archiv von Unterlagen (Beschlüsse politischer Gremien, Presseartikel, Schriftverkehr mit Behörden, Protokolle über Begehungen, Bildmaterial, Fachlektüre sowie eigene Aufzeichnungen), die sich seit der Novellierung der Nordenhamer Hundeverordnung im Jahr 2000 angesammelt haben. (Stellungnahme als PDF-Dokument >>)      (Anlagen 1 – 3 >>)