Mischlinge am Strand

© Birgit Lemke

Nachstehend finden Sie einige zum Download bereitgestellte Informationen zu den Themen Umgang mit mit dem Hund sowie Anschaffung und Haltung von Hunden.

Ihr Team von in-sachen-hund.de

 

Die Kastration des Hundes

Eine Information für Hundefreunde und eine Anregung zur kritischen Auseinandersetzung

Die Kastration ist ein schwerwiegender Eingriff in die Unversehrtheit und das Leben des Hundes. Handelt es sich hierbeiBroschüre: Kastration des Hundes doch um die Amputation von inneren Organen, die für die Steuerung des Hormonhaushaltes von fundamentaler Bedeutung sind. Durch die Entnahme/Ausschaltung hormonproduzierender Organe findet zwangsläufig eine Manipulation des Hormonsystems statt, die sich nachhaltig in vielfältiger und z.T. verheerender Weise auf die Gesamtkonstitution des Tieres (Gesundheit, Verhalten, Kommunikation etc.) auswirkt. Schon durch den operativen Eingriff, der bei der Hündin wesentlich massiver ausfällt als beim Rüden, ergeben sich neben dem allgemeinen Narkoserisiko vielfältige Risiken. WEHREND (2006) ermittelte einen Anteil von 2% der jungen, gesunden Hündinnen, bei denen es während der Operation zu Komplikationen kam. Andere Studien sprechen von 7,3%(4).

Auch wenn von vielen Tierärzten(innen) zu hören oder zu lesen ist, dass die Kastration des Hundes ein alltäglicher Routineeingriff sei, so handelt es sich hierbei mitnichten um eine Kleinigkeit, sondern es handelt sich nach deutschem Tierschutzgesetz (TierSchG) um eine Amputation. Eine Amputation kann hiernach nicht einfach nach Lust und Laune durchführt werden, sondern es bedarf hierfür einer auf jeden Einzelfall bezogenen medizinischen Indikation. Das dieser Eingriff in die Unversehrtheit des Tieres, in sein Wohlbefinden und sein zukünftiges Leben inzwischen von so manchen Tiermedizinern(innen) routinemäßig praktiziert wird, sollte meiner Meinung nach nicht nur verantwortungsvolle Hundefreunde und/oder Tierschützer zum kritischeren Umgang mit diesem Thema anhalten.

Trotz z.T. drastischer Nebenwirkungen und tierschutzgesetzlicher Einschränkungen wird in Deutschland lustig drauf los kastriert. Angesichts der Ergebnisse der „Bielefelder Kastrationsstudie“ (NIEPEL, 2003) sollten sich jedem wahren Tierfreund/Tierschützer, dem die tierschutzrechtlichen Vorschriften halbwegs bekannt sind, die Nackenhaare sträuben. 30% der Rüden und 64% der Hündinnen wurden kastriert, weil sich die Halter(innen) Erleichterungen in der Haltung ihrer Hunde wünschten. Das heißt im Klartext: Es werden bspw. Hündinnen kastriert, damit sie nicht mehr durch die läufigkeitsbedingten Blutungen den Wohnbereich verschmutzen oder damit man auf Spaziergängen nicht mehr von Rüden belästigt wird. Oder es werden Rüden kastriert, damit sie sich nicht mehr, wie es natur-, art- und wesensbedingt für sie obligat ist, für läufige Hündinnen interessieren bzw. durch diese ablenken lassen. Ist das nicht unglaublich? Haltungserleichterung (Bequemlichkeit) ist kein tierschutzrechtlich legitimer Grund für eine Kastration.

Auch die gesundheitliche Prophylaxe stellt tierschutzrechtlich keine Legitimation für eine Kastration dar. Dennoch wurden in der besagten Studie von 578 Haltern/Halterinnen von kastrierten Hündinnen folgende Gründe für die Durchführung einer Kastration angegeben (Doppelnennungen möglich):

• Vorbeugung von Gebärmutterentzündungen: 5I%

• Vorbeugung von Gesäugetumoren: 46%

• Vorbeugung von Scheinschwangerschaften: 2I%

Das deutet zwangsläufig darauf hin, dass vielen Tierärzten die tierschutzrechtlichen Vorschriften nicht hinreichend bekannt sind oder dass sie über diese profitorientiert großzügig hinwegsehen. Insbesondere der zuletzt benannte Grund „Vorbeugung von Scheinschwangerschaften“, der mit 21% erschreckend oft benannt wird, lässt mich zwangsläufig auf die zweite Variante schließen. Denn es handelt sich bei der Scheinschwangerschaft keineswegs um eine Erkrankung. …

Mit diesem Beitrag möchte ich u.a. den Fragen nachgehen, ob die in Deutschland praktizierte Form der Kastration tatsächlich dem Wohlergehen des jeweils betroffenen Hundes dient, ob die Entscheidungen für eine Kastration tatsächlich auf Basis der erforderlichen Einzelfallprüfung im Rahmen der veterinärmedizinischen Indikation erfolgen, ob die Hundehalter/innen im Vorfeld über die z.T. verheerenden Nebenwirkungen informiert waren bzw. im Rahmen der tierärztlichen Beratung hierüber hinreichend aufgeklärt wurden….

Herausgeber: in-sachen-hund.de  Broschüre als PDF-Dokument >>

 


 

Hundehalter-Knigge

Durch Rücksichtnahme und vorausschauendes Handeln Konflikte vermeiden

Wir leben heute in einer Zeit, in der die Hundehaltung durch Gesetze und Verordnungen immer mehr reglementiert wird und sich hierdurch die artgerechte Haltung unserer Vierbeiner immer schwieriger gestalten lässt. Was maßgeblich darauf zurück zu führen ist, dass unsere Gesellschaft immer egoistischer und rücksichtloser wird und sich die diesbezüglichen Auswüchse leider auch unweigerlich im Umgang mit Hunden widerspiegeln. Daher sollte es für uns verantwortungsbewussten Hundefreunde selbstverständlich sein, dass wir anderen Hundehaltern ein positives Vorbild liefern, um der seit mehr als 15.000 Jahren andauernden Mensch/Hund-Partnerschaft zu der Akzeptanz zu verhelfen, die ihr tatsächlich gebührt.

Es liegt in den Händen eines jeden Hundehalters, ob unsere Vierbeiner als gerngesehene, angenehme Begleiter oder unerwünschte Störenfriede wahrgenommen werden. Nur mit gegenseitiger Rücksichtnahme und hinreichender Sachkunde können wir zunehmenden Unmut über Hund und Halter und daraus resultierenden Verschärfungen der Hunderegelungen entgegenwirken. Hierbei können uns einige ungeschriebenen Regeln (eine Art „Knigge“ für Hundehalter) wie sie bspw. in kompetenten Hundeschulen vermittelt werden, behilflich sein. (mehr dazu >>)

 


 

Ich wünsch‘ mir einen Hund! Band I – Anschaffung eines Hundes

Ein Hund bringt nicht nur ein Stück Natur ins Haus, auch die günstigen gesundheitlichen und Broschüre: Anschaffung eines Hundessozialen Aspekte der Hundehaltung sind inzwischen fachlich hinreichend belegt und anerkannt. So sind Kinder, die mit einem Hund aufwachsen, einer Studie der Universität Bonn zufolge glücklicher, aufgeweckter, selbstsicherer und verantwortungsbewusster als ihre „hundelosen“ Altersgenossen. Auch für Erwachsene leistet der Hund als guter Zuhörer, Unterhalter, treuer Freund, Sportkamerad und nicht zuletzt durch die vielfältigen sozialen Kontakte, zu denen er seinen Menschen verhilft, einen wichtigen Beitrag zur Zufriedenheit und Gesundheit.

Trotz der vielen positiven Aspekte und der hieraus resultierenden Steigerung der Lebensqualität sollte die Anschaffung eines Hundes wohl überlegt und geplant sein. Sie sollten sich darüber bewusst sein, dass hiermit auch einige Einschränkungen und Anforderungen verbunden sind. Sie übernehmen sowohl für das Tier als auch für sich selbst, in Ihrer Funktion als Hundehalter, eine sehr bedeutungsvolle Verantwortung.

Sind alle Beteiligten (Familienmitglieder/Partner) mit der Anschaffung des neuen vierbeinigen Familienmitglieds einverstanden? Soll es ein erwachsener Hund oder doch lieber ein Welpe sein? Soll es ein Hund aus dem Tierheim oder eventuell einer von einem Hundezüchter sein? Lieber eine Hündin oder einen Rüden? Wie ist es um Ihre persönliche Situation bestellt: Mietwohnung oder Haus im Grünen, sind alle Familienmitglieder berufstätig, wer versorgt in der Abwesenheit den Hund? Fragen über Fragen, über die man sich unbedingt vor der Anschaffung eines Hundes Klarheit verschaffen sollte.

Herausgeber: in-sachen-hund.de – Broschüre – PDF-Dokument 558 kb >>

 


 

Ich wünsch‘ mir einen Hund! Band II – Hundehaltung

Hunde sind, ebenso wie Wölfe, sozial hoch entwickelte Rudel- und Lauftiere. Ihr ausgeprägter Geruchssinn (1 Broschüre: HundehaltungMillion Mal leistungsfähiger als der des Menschen) dient nicht nur der Nahrungssuche und dem Erkunden der Umwelt. Die Nase ist der empfindlichste Sensor des Hundes und neben dem optischen Sinn (Mimik/Körpersprache) in der innerartlichen Kommunikation als Empfänger wichtiger Informationen von fundamentaler Bedeutung. Auf Grundlage dieses Wissens lassen sich wertvolle Erkenntnisse über die Bedürfnisse unseres Hundes und Kriterien für die artgerechte und somit optimale Hundehaltung ermitteln.

Artgerechte Hundehaltung? Wieviel Auslauf und Beschäftigung braucht ein Hund? Wie sollte ein hundgerechtes Zuhause aussehen? Welchen rechtlichen Einflüssen unterliegt die Hundehaltung bzw. unterliege ich als Hundehalter? Informations- und Entscheidungshilfe für angehende Hundehalter.

Herausgeber: in-sachen-hund.de – Broschüre – PDF-Dokument 560 kb >>

 


 

Hunde sicher verstehen

Der Weg zu einem harmonischen Zusammenleben

Eine Initiative der österreichischen Organisation „Tierschutz macht Schule“

(Broschüre als PDF-Dokument 2500 kb >>)

 


 

Tapsi, komm…

Dieses Büchlein erklärt Kindern auf einfache Weise, wie sie sich bekannten und fremden Hunden gegenüber verhalten sollen. Es dient in erster Linie der Prophylaxe von Hundebissen.

Den Eltern wird dringend empfohlen, ihre Kinder beim Einüben der beschriebenen Verlatensweisen aktiv zu unterstützen.

Altersempfehlung: ab 4 Jahre (mit Hilfe der Eltern)

Redaktion: Colette Pillonel, Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) 2003, Schwarzenburgstraße 161, 3003 Bern

(Broschüre als PDF-Dokument 1170 kb >>)

 


 

Ich habe einen Hund …

Ein Hund, der problemlos mit dem Menschen zusammenlebt, bereitet viel Freude. Andernfalls kann er auch zu einer Gefahr werden. Nehmen Sie deshalb die Verhaltensweisen ernst, mit denen der Hund Sie warnen will ! Wissen Sie welche ? Erkennen Sie Situationen, in denen das Unfallrisiko hoch ist ? Entspricht die Art, wie Sie Ihren Hund halten, seinen Bedürfnissen und der Gesetzgebung ?

Redaktion: Colette Pillonel, Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) 2004, Schwarzenburgstrasse 161, 3003 Bern.

(Broschüre als PDF-Dokument 211 kb >>)

 


 

Ich hab Angst vor Hunden

Sie sind kein Hundebesitzer. Es spielt keine Rolle, ob Sie Angst vor Hunden haben, ob Ihnen diese gleichgültig sind oder ob Sie sie nicht mögen. Eine Situation kennen Sie leider nur zu gut : Ein freilaufender Hund kommt auf Sie zu — und weit und breit ist kein Besitzer in Sicht… Glücklicherweise sind die meisten Hunde nicht aggressiv ! Im Folgenden finden Sie einige Ratschläge, die besonders für Menschen gedacht sind, die Angst vor Hunden haben.

Redaktion: Colette Pillonel, Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) 2004, Schwarzenburgstrasse 161, 3003 Bern.

(Broschüre als PDF-Dokument 172 kb >>)

 


 

Kind und Hund

Die Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz e.V. erörtert, wie Verletzungen von Kindern durch Hunde vermieden werden können.

(PDF-Dokument >>)