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Vom Konkurrenten zum Partner: Die Domestikation des Wolfes

Von Dr. Frank G. Wörner

Schon unvorstellbar lange, vermutlich seit Jahrzehntausenden, wurden unsere steinzeitlichen Jäger von einem anderen Großwildjäger Wolfbeobachtet und begleitet, der nur vordergründig als Konkurrent bezeichnet werden kann. Und dieser andere Jäger war, wie auch unsere steinzeitliche Horde, ebenfalls ein Lebewesen, das die Vorteile eines eigenen überschaubaren Territoriums schätzte, in dem es sich wegen der Kenntnisse des Geländes und seiner potentiellen Beutetiere einfach erfolgreicher jagen ließ, und weiterhin lebte dieser andere Jäger in einem hierarchisch strukturierten Sozialverband, in dem jedes Mitglied eine fest zugewiesene Stellung und eine genau definierte Aufgabe hatte – und somit zum Überleben des gesamten Verbandes beitrug. (mehr …)

Vom Wolf zum Hund – Abstammung und Domestikation

Dr. med. vet. Herbert Meyer

Unser Haushund ist in der zoologischen Gliederung ein Mitglied der Familie der Hundeartigen (Caniden). Zu diesen zählen Füchse, Schakale, WölfeKojoten, Wölfe und eben unser Hund. Die ungeheuer große Variabilität in der Gestalt unserer Hunde veranlasste Ch. Darwin zu der Annahme, dass diese durch die Abstammung von verschiedenen Wildcaniden verursacht worden sei.

Noch Konrad Lorenz meinte, den Schakal als Vorfahren verschiedener Hunderassen identifizieren zu können. Viele unterschiedliche Studien über Gestalt, Verhalten und in den letzten zwei Jahrzehnten auch der Erbsubstanz zeigten jedoch, dass nur der Grauwolf als Ursprungsart in Frage kommt. (Kompletter Artikel als PDF-Dokument >>)

Genpool des Wolfes dramatisch bedroht

VON DR. HANS MOSSER 02/2005

In den USA haben so genannte „Predator control programs“ – Programme zur Kontrolle von Beutegreifern, die in erster Linie gegen den Wolf gerichtet waren – zu unerwarteten Folgen für die genetische Variabilität der noch lebenden Ahnen unserer Hunde geführt. WUFF im Gespräch mit dem Wissenschaftler Prof. Carles Vila vom Institut für evolutionäre Biologie der Universität Uppsala. (Kompletter Artikel als PDF-Dokument >>)

 

In welcher Rasse steckt am meisten Wolf?

Auf der molekularen Fährte des Hundes …

VON DR. HELLMUTH WACHTEL 10/2004

Bleistiftzeichnung: Husky

                   © Birgit Lemke

Nach langer wissenschaftlicher Stagnation im Hundewesen leben wir nun in einer Zeit hochinteressanter Entdeckungen! Die neuesten – spannenden – Ergebnisse der Molekulargenetik über Herkunft und Verwandtschaft von Hunderassen räumen mit vielen unserer bisherigen Vorstellungen gründlich auf! (Kompletter Artikel als PDF-Dokument >>)

 

Sensationelle wissenschaftliche Ergebnisse über Hunderassen: Deutscher Schäferhund genetisch ein Molosser?

Hunderassen wurden bisher aufgrund ihrer Aufgaben für den Menschen, ihres Aussehens (Phänotyp) und historischer Aufzeichnungen in Gruppen eingeteilt. Sensationelle neue Ergebnisse zeigen, dass Hunderassen genetisch bestimmbar sind, und beweisen Beziehungen zwischen ihnen, die manche Überraschung bergen.

So ist der Deutsche Schäferhund (DSH) genetisch nicht mit den Hütehunden, wie bisher gedacht, verwandt, sondern vielmehr mit den Molossern, auch wenn es phänotypisch so gar nicht passen mag. Wurden in der (frühen?) Geschichte des DSH Molosser eingekreuzt? (Kompletter Artikel als PDF-Dokument >>)

 

Des Pudels Kern

Bleistiftzeichnung: Pudel

              © Birgit Lemke

Dank neuer Nachweismethoden lassen sich wichtige Stationen der Menschheitsgeschichte immer weiter in die Vergangenheit zurückdatieren. So könnte nicht nur etwa die Kunst früher erfunden, sondern auch die Haustierhaltung viel älter sein.

Aufgrund von Knochenfunden gingen Archäologen bisher davon aus, dass Menschen seit ungefähr 14 000 Jahren Hunde halten. Neueste molekularbiologische Untersuchungen zeigen indes, dass der Haushund nicht nur eindeutig vom Wolf abstammt, sondern lassen den Schluss zu, dass der Wolf sich schon vor ungefähr 100 000 Jahren zähmen ließ. (mehr …)

Der Hund ist ein Wolf – verblüffende Fakten

Heulender WolfDas alle unsere Hunde vom Wolf, Canis lupus, abstammen, ist inzwischen einwandfrei nachgewiesen. Fast 250 Jahre lang wurde der Hund in der Zoologischen Systematik als eine eigene Spezies angesehen und trug den Namen Canis familiaris.

Im Jahr 1993 wurde dieser Fehler korrigiert. Die korrekte wissenschaftliche Bezeichnung für den Hund ist nun Canis lupus familiaris. Das bedeutet, das alle Hunde zur Spezies lupus (Wolf) gehören und denn zur Subspezies familiaris gehören. Übersetzt bedeutet der wissenschaftliche Name Canis lupus familiaris nichts anderes als „Wolf, domestizierte Hausform“! (mehr …)

Wer Bello anfährt, bezahlt auch die Tierarztrechnung

Hundehalterin Ute M. band vor einer Tankstelle ihren Hund an, um dort einen Einkauf zu tätigen. Während sie bezahlte, riss sich ihr Hund los, wurde angefahren und musste für 2200 € operiert werden. Die Kosten wollte der Unfallfahrer ihr nicht erstatten. Denn der Hund war nur 175 € Wert und Tiere würden schließlich als Sache gelten.

Falsch! Denn das Tierschutzgesetz berücksichtigt die lebende Natur. Zudem haben Haustiere ideellen Wert, so die Richter. Weil Bello durch die OP gesund wird, stehen Ute M. 1650 € zu. Es wurde jedoch auch erkannt, dass die Hundehalterin eine Mitschuld trägt, weil sie ihren Hund nicht sicher genug angebunden hat. Diese Mitschuld wurde mit 25 % beziffert. AG München, Az.: 344 C 1200/13

 

Kollege Hund verbessert Büroalltag

Vierbeiner bei Arbeit fördern Kommunikation – 1000 Firmen beteiligt

Von Charlotte Morgenthal

Hannover Chihuahua Jimmy liegt schlafend auf dem Schreibtisch, während neben ihm das Telefon schrillt. Der kleine Hund begleitet sein Frauchen Sandra Wisch seit sechs Jahren ins Büro im Lutherischen Verlagshaus in Hannover. „Ich habe Glück, dass er mit darf“, sagt die 37-Jährige und streichelt ihm dabei sanft übers Fell.Bulli am Schreibtisch

Damit Jimmy tagsüber nicht alleine bleiben muss, hat Wisch ihren Arbeitgeber vor dem Hundekauf um Erlaubnis gebeten. Eine tägliche Betreuung in einer Hundepension wäre ihr zu teuer. Mittlerweile kommen täglich sechs Vierbeiner in das Unternehmen. Es ist eine von mehr als 1000 Firmen, die sich am jährlichen Thementag „Kollege Hund“ des Deutschen Tierschutzbundes beteiligen. (mehr …)

Vorsicht vor Abzocke mit vermissten Tieren!

Bleistiftzeichnung: Mischling

                  © Birgit Lemke

Die Tierschutzorganisation TASSO e.V. warnt vor Betrügern, die derzeit versuchen, Geld mit der Rückvermittlung vermisster Tiere zu machen.

Die Betrüger agieren gerissen: Unter dem Namen TASSO e.V., einer gefälschten TASSO-zugehörigen E-Mail-Adresse sowie der TASSO-Notrufnummer melden sich die Abzocker bei Menschen, die ihr Tier als vermisst gemeldet haben. Sie behaupten, es gefunden zu haben und bieten dem überglücklichen Besitzer die Rückführung an – gegen Bezahlung. Zuletzt erhielt ein Tierbesitzer in Büttelborn einen Anruf, dass sein Tier in Frankfurt am Main gefunden worden sei und sollte für die Übergabe des Tieres 74 Euro bezahlen. Er fiel zum Glück nicht auf den Betrug herein, sondern informierte sofort TASSO. Philip McCreight, Leiter von TASSO, sagt: „Ganz eindeutig ist es Abzocke, wenn die Tierrückvermittlung Geld kosten soll. TASSO arbeitet so nicht – unsere Services sind alle für den Tierhalter kostenlos.“ (mehr …)