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Seenpark III Jetzt fehlen nur noch Zaun und Tor

Hundehalter freuen sich über Aufhebung des Leinenzwangs – Ortstermin mit Stadtvertretern

Das ganze Jahr über haben Hunde im Seenpark III freie Bahn. Damit geht für Thomas Henkenjohann und seine Mitstreiter ein großer Wunsch in Erfüllung.

Von Norbert Hartfil

Ortstermin mit Hund Toni: Silvia Kerney, Carsten Seyfarth, Jürgen Hülsebusch, Thomas Henkenjohann und Rudolf Müller bei der Begehung des Seenparks III Bild: Norbert Hartfil

Ortstermin mit Hund Toni: Silvia Kerney, Carsten Seyfarth, Jürgen Hülsebusch, Thomas Henkenjohann und Rudolf Müller bei der Begehung des Seenparks III Bild: Norbert Hartfil

Blexersande Nach 14 Jahren hat Thomas Henkenjohann sein Ziel erreicht. „Für uns Hundehalter ist das wie ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk“, sagt er. Den Dank für dieses Geschenk richtet er an die Stadt Nordenham. Sie hat nach unzähligen Diskussionen grünes Licht für die Nutzung des Seenpaks III als Freilaufzone für Hunde gegeben – und zwar ohne Einschränkungen das ganze Jahr über. Genau dafür haben Thomas Henkenjohann und seine Mitstreiter, zu denen unter anderem Heidi Huth-Hinrichs und Silvia Kerney vom Tiersuchdienst Wesermarsch gehören, lange Zeit gekämpft. (mehr …)

Politisches - Wesermarsch|

Die Kastration beim Hund – Ein Paradigmenwechsel

Von Ralph Rückert, Tierarzt, 16.10.2014

Ich gehöre zu einer Generation von Tierärzten, der beigebracht wurde, eher beiläufig und ohne großes Nachdenken alles zu kastrieren, was nicht bei Drei auf dem Baum ist. Für einige Tierarten ist das auch nach wie vor der einzig gangbare Weg. Katzen beiderlei Geschlechts werden nun einmal erst durch die Kastration zu Haustieren. Auch Kaninchen und einige Nager können unkastriert eigentlich nicht artgerecht gehalten werden. Beim Hund waren wir aber bezüglich der Kastration nie in einer echten Zwangslage. Man kann mit entsprechendem Aufwand selbstverständlich intakte Rüden und Hündinnen völlig artgerecht halten. Andere Gründe waren ausschlaggebend: Die Prophylaxe verschiedener Erkrankungen, verhaltensmedizinische Probleme und die generelle Erleichterung der Haltung für den Besitzer. Den Vorteil der Unfruchtbarmachung hat man eher nebenbei mitgenommen. Wir lebten in der Überzeugung, dass wir den Hunden auf jeden Fall etwas Gutes tun. Diesbezüglich wird uns aber nun gerade der Teppich unter den Füßen weggezogen! Wenn Sie es irgendwo laut krachen hören, könnte das der Aufprall unseres kollektiven tiermedizinischen Hinterns auf dem Boden sein. (mehr …)

Kastration|

Urlaub mit dem Hund in Dänemark: Das Risiko reist mit!

Hattersheim, 30.04.2013 (profact) – Eigentlich gilt Dänemark als hundefreundliches Land. Seit drei Jahren allerdings entscheiden sich immer mehr urlaubsfreudige Hundebesitzer gegen unseren nördlichen Nachbarn.

Besonders in den vergangenen Monaten ist die Zahl der Stornierungen drastisch gestiegen, so Experten. Grund sei die seit dem 1. Juli 2010 geltende Novellierung des Hundegesetzes, die die Zucht, Haltung und Einfuhr von 13 Hunderassen verbietet ….(PDF-Dokument >>)(Ein weiterer Beitrag zum Hundegesetz des Landes Dänemark als PDF-Dokument >>)

 

Reisebestimmungen|

Jagdreform jetzt!

Resolution für ein ökologisches Jagdgesetz in NRW – Unterstützen auch Sie die Resolution der Tierschutzverbände!

Fast 8.000 Hauskatzen und 69 Hunde wurden im vergangenen Jagdjahr in Nordrhein-Westfalen von Jägern erschossen. Täglich verenden unzählige Tiere qualvoll in Fallen. Viele Tierarten werden ohne den vom Tierschutzgesetz in § 1 vorgeschriebenen vernünftigen Grund getötet, weil keine sinnvolle Verwertung stattfindet. Und schon die Ausbildung von vielen Jagdhunden ist mit großem Tierleid verbunden: Sie werden an Füchsen oder flugunfähig gemachten Enten für ihre spätere Aufgabe trainiert.

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Tierschutz & -gesundheit|

Erlaubnispflicht für Hundetrainer ab 01.08.2014

Neues Tierschutzgesetz nimmt Tierhalter in die Pflicht – Genehmigung für die gewerbliche Hundeausbildung

Gemäß § 11 Abs. 1 Nr. 8 f des Tierschutzgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 18. Mai 2006 (BGBI. I S. 1206, 1313), zuletzt geändert durch Artikel 3 des Gesetzes vom 28. Juli 2014 (BGBI. I S. 1308) benötigt jeder, der gewerbsmäßig für Dritte Hunde ausbildet oder die Ausbildung von Hunden durch den Tierhalter anleitet, ab dem 01.08.2014 eine Erlaubnis zur Ausübung seiner Tätigkeit als Hundetrainer bzw. zum Betrieb einer Hundeschule.

Ziel dieser Regelung im Dritten Gesetz zur Änderung des Tierschutzgesetzes ist es, im Sinne der Tiere und des Tierschutzes Mindestqualitätsstandards sicherzustellen.

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Bundesrecht|

Charly hinterließ Kratzer im Parkett. Wer zahlt?

Kurz nach dem Auszug begann der Ärger: Der ehemalige Vermieter von Susanne R. (45) forderte Schadensersatz. Der Grund: Ihr Golden Retriever Charly hatte im Laufe der Jahre einige Kratzer auf dem Parkett hinterlassen. (mehr …)

Urteile - Wohnrecht|

Personenbeförderungsgesetz: § 22 Beförderungspflicht

Dürfen Taxi-Fahrer die Mitnahme von Tieren verweigern?

Bleistiftzeichnung: Mischling Tim

                                © Birgit Lemke

Zusammen mit ihren Hunden, einem Jack-Russel-Terrier und einem Beagle, wollten zwei Männer im Juni 2013 in ein Hamburger Taxi steigen. Als der erste Mann mit seinem Hund auf der Beifahrerseite eingestiegen war und das Ziel genannt hatte, verweigerte der Taxifahrer jedoch die Beförderung der Männer zusammen mit den Hunden. Gründe nannte er den beiden Männern nicht. Das dahinterstehende Taxi nahm die vier dann problemlos mit.

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Bundesrecht|

Der domestizierte Wolf – ein kulturelles Erbe der Menschheit

Dr. Frank G. Wörner, 03/2007

 

WolfDer Mensch ruft Variabilität in Wirklichkeit nicht hervor, kann aber die ihm von der Natur dargebotenen Abänderungen zur Nachzucht auswählen und dieselben hierdurch in einer beliebigen Richtung häufen Er paßt auf diese Weise Thiere und Pflanzen seinem eigenen Nutzen und Vergnügen an. Er kann dies planmäßig oder kann es unbewußt tun …. CHARLES DARWIN (1809 – 1882).

Der Hund ist die merkwürdigste, vollendetste und nützlichste Eroberung, welche der Mensch jemals gemacht hat. … Vielleicht ist er sogar notwendig zum Bestand der menschlichen Gesellschaft. GEORGES de CUVIER (1769 – 1832).

Domestikation – das ist ein Synonym für den ganz „großen Sprung nach vorn“ in der kulturellen Evolution der Menschheit geworden. Über Jahrhunderttausende war nach dem endgültigen Verlassen des Tierstadiums der frühzeitliche Mensch auf das angewiesen, was er durch Sammelaktivitäten und Jagd erbeuten konnte. Sein nimmermüder erfinderischer Geist ließen ihn zwar seine Werkzeuge und Waffen immer mehr verfeinern und damit effizienter machen, seit Jahrzehntausenden beherrschte er auch das ihn mächtig machende Feuer – verstand es, dieses zunächst zu erhalten, später dann auch zu erzeugen. Aber immer, abhängig von Wetter, Jahreszeit und Jagderfolg, stand das Gespenst des Hungers an Wohnhöhle und Zelt. (Kompletter Artikel als PDF-Dokument >>)

Abstammung/Domestikation|

Genereller Ausschluss bzw. generelles Verbot der Haltung von Hunden und Katzen als Allgemeine Geschäftsbedingung im Mietvertrag unwirksam

Haltung von zwei Labrador-Retrievern in 50 qm Wohnung zulässig / Vermieter zur Zustimmung der Hundehaltung verpflichtet

Labrador CHICO

                © Birgit Lemke

Will ein Mieter in seiner 50 qm großen Wohnung zwei Labrador-Retriever halten, so ist dies zulässig. Der Vermieter ist zur Zustimmung der Hundehaltung verpflichtet. Ein generelles im Mietvertrag geregeltes Hunde- und Katzen­haltungs­verbot steht dem nicht entgegen. Dies hat das Amtsgericht Reinbek entschieden. (mehr …)

Urteile - Wohnrecht|

Vom Konkurenten zum Partner: Die Domestikation des Wolfes

Von Dr. Frank G. Wörner

Schon unvorstellbar lange, vermutlich seit Jahrzehntausenden, wurden unsere steinzeitlichen Jäger von einem anderen Großwildjäger Wolfbeobachtet und begleitet, der nur vordergründig als Konkurrent bezeichnet werden kann. Und dieser andere Jäger war, wie auch unsere steinzeitliche Horde, ebenfalls ein Lebewesen, das die Vorteile eines eigenen überschaubaren Territoriums schätzte, in dem es sich wegen der Kenntnisse des Geländes und seiner potentiellen Beutetiere einfach erfolgreicher jagen ließ, und weiterhin lebte dieser andere Jäger in einem hierarchisch strukturierten Sozialverband, in dem jedes Mitglied eine fest zugewiesene Stellung und eine genau definierte Aufgabe hatte – und somit zum Überleben des gesamten Verbandes beitrug. (mehr …)

Abstammung/Domestikation|