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Hundefreunde aufgepasst – schützt eurer Vierbeiner!

                © Birgit Lemke

Es ist noch keine 2 Wochen her, dass krankhaft veranlagte, feige Hundehasser im Cuxland und in Bremerhaven für Angst und Schrecken unter den Hundehaltern sorgten. Giftköder stellten in der Gemeinde Beversedt ein ganz konkretes Problem dar, so dass sich die Gemeinde genötigt sah die Hundehalter schriftlich über die Gefahr für die Hunde zu informieren. Auch eine Tierärztin, die in ihrer Praxis mehrere vergiftete Tiere versorgen musste, schlug Alarm. Seit dem Wochenende, so berichtet heute die Nordwest-Zeitung, treiben ebensolche Personen ihr Unwesen in Bremen. (mehr …)

Neues Hundegesetz für Schleswig Holstein

Der Norden räumt auf: Vernunft und Sachlichkeit obsiegen  über populistische Hunde-Rasseregelungen mit Placeboeffekt

Kuddel & Brauni

                           © Birgit Lemke

Nach Niedersachsen wendet sich nun auch das Bundesland Schleswig Holstein von den unter dem Druck der Sensationsjournaille im Jahr 2000 erlassenen rassespezifischen Hunderegelungen ab. Anstatt die Bevölkerung weiterhin in einer Scheinsicherheit zu wiegen will man ab 2016 mit Sachverstand den Ursachen von möglichen Gefahren begegnen, die sich im Rahmen der Haltung von Hunden ergeben können. (mehr …)

Neue Regelungen zur Einreise mit Hunden, Katzen und Frettchen in die Europäische Union (EU)

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft informiert

Bleistiftzeichnung: Boston Terrier

                      © Birgit Lemke

Für die Einreise mit Hunden, Katzen und Frettchen aus Nicht-EU-Ländern (sog. Drittländer) gelten ab 29. Dezember 2014 die Regelungen der Verordnung (EU) Nr. 576/2013. Ziel dieser Regelungen ist der Schutz vor der Einschleppung und Verbreitung der Tollwut.

Die Anforderungen an den Gesundheitsstatus der Tiere richten sich grundsätzlich nach der Tollwutsituation sowohl des Herkunfts-Drittlandes als auch des Bestimmungs-Mitgliedstaates in der EU. Pro Person können höchstens fünf dieser Heimtiere mitgeführt werden. Die Tiere dürfen nicht dazu bestimmt sein, den Besitzer zu wechseln. (mehr …)

Hund Pauli wird beim Tanken angefahren – Wer zahlt die Behandlungslosten und wie hoch dürfen diese sein?

Durch das Gesetz zur Verbesserung der Rechtsstellung des Tieres im bürgerlichen Recht vom 20.8.90 ergibt sich laut Gericht u.a., dass Behandlungskosten bei einem Tier auch dann ersatzfähig sein können, wenn diese den materiellen Wert des Tieres erheblich übersteigen. Das Gesetz berücksichtigt nunmehr auch den ideellen Wert. Folglich können Tiere nicht uneingeschränkt wie Sachen behandelt werden, deren Wert ausschließlich materieller Art ist.

Wer einen nicht ordnungsgemäß angeleinten Hund an einer Tankstelle anfährt und verletzt, hat grundsätzlich die Behandlungskosten unabhängig vom Wert des Hundes zu erstatten. Der Hundehalter muss sich bei unsachgemäßem Anleinen des Hundes ein Mitverschulden zurechnen lassen. (mehr …)

Tierschutz oder Hundehandel?

Eine Entscheidungshilfe für zukünftige Hundebesitzer

Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz e.V.

Der Wunsch nach einem vierbeinigen Gefährten wird oft mit dem Bedürfnis verbunden, einem Hund das Leben zu retten, sein Leiden zu beenden und ihm ein gutes Zuhause zu bieten.

                     © Birgit Lemke

Leider werden Mitleid, und das Bedürfnis des Menschen zu helfen, gerne von kommerziellen Hundehändlern ausgenutzt. Wie kann man aber unterscheiden, ob die Hunde wirklich gerettet werden oder ob nur wirtschaftliche Interessen dahinterstecken, leider oft verbunden mit rücksichtlosen und brutalen Transport- und Unterbringungsbedingungen?

Dieses Merkblatt soll Kriterien an die Hand geben, wie seriöser Tierschutz von kommerziellem Hundehandel unterschieden werden kann.

 (Weiterlesen im PDF-Dokument >>)

Quelle: Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz e.V., Merkblatt Nr. 132, Oktober 2010 http://www.tierschutz-tvt.de/merkblaetter & stellungnahmen

Hundehandel unter dem Deckmantel des Tierschutzes? – Hundeimporte aus Süd- und Osteuropa

TVT – Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz e.V.

  1. Einleitung

Tierschutzorganisationen und einzelne Tierschützer engagieren sich in zunehmendem Maße für die Rettung von sogenannten „Straßenhunden“ aus Süd- und Osteuropa. Tierschützer vor Ort nehmen Straßenhunde auf und organisieren ihren Transport nach Deutschland, um sie dann aus Tierheimen und Pflegestellen an private Hundehalter zu vermitteln.

                       © Birgit Lemke

Insbesondere in den touristisch stark frequentierten Regionen Südeuropas (z. B. Spanien, Griechenland) wird der Transport der Hunde häufig an den lokalen Flughäfen über sogenannte „Flugpaten“ organisiert. Es handelt sich um Touristen, die ihren Rückflug antreten und sich an den Flughäfen bereit erklären, einen Hund für die jeweilige Tierschutzorganisation mitzunehmen. Einige Fluggesellschaften transportieren die Hunde auch kostenlos. In Deutschland angekommen, werden die Hunde von hiesigen Tierschützern am Flughafen abgeholt und auf Tierheime und Pflegestellen verteilt.

Nur ein Teil der Hunde kommt jedoch im Flugzeug nach Deutschland. Insbesondere aus Osteuropa (z. B. Rumänien, Ungarn), aber auch aus südeuropäischen Ländern oder der Türkei werden viele Hunde von privaten Tierschützern in Kleintransportern bzw. PKW´s über lange Strecken auf der Straße transportiert.

Letztendlich werden die ausländischen Hunde in Deutschland von den Tierschutzvereinen gegen eine „Schutzgebühr“ (liegt derzeit zwischen 250,-€ und 350,-€ je Hund) an private Hundehalter vermittelt. Im Rahmen der Vermittlung werden sogenannte „Pflegeverträge“ mit den neuen Hundehaltern abgeschlossen. Nicht selten sind die Verträge so formuliert, dass das Eigentum an dem Hund bei dem Tierschutzverein oder der jeweiligen Pflegestelle verbleibt.

Bei den Hunden aus dem süd- und osteuropäischen Ausland handelt es sich in erster Linie um Mischlinge, in zunehmendem Maße werden jedoch auch Rassehunde importiert. Erstaunlich ist vor allem die hohe Anzahl an Welpen und Junghunden, die in Tierheimen und Pflegestellen ankommen. Die importierten Hunde erfreuen sich in der Regel großer Beliebtheit bei den Hundehaltern. Sie sind häufig von mittlerer Größe, zeigen ein unproblematisches Sozialverhalten gegenüber Artgenossen und vermitteln dem neuen Halter das Gefühl, mit der Aufnahme des Hundes etwas Gutes getan zu haben.

Die offensichtlich einfache Vermittlung der oft noch sehr jungen Hunde aus den Tierheimen eröffnet einen Markt, der regelmäßig weiter aus dem Ausland bedient wird. Ob die in Deutschland für den Hund erhaltene „Schutzgebühr“ tatsächlich, wie von den Tierschützern in der Regel dargestellt, wieder in vollem Umfang der „Rettung“ weiterer Hunde aus dem Ausland zu Gute kommt oder in Kastrationsprojekte vor Ort investiert wird, bleibt unklar. Die zunehmenden Zahlen von Hunden, die regelmäßig aus dem süd- und osteuropäischen Ausland nach Deutschland kommen, lassen jedoch den Eindruck entstehen, hier wird unter dem Deckmantel des Tierschutzes mit Hunden gehandelt.

Das folgende Merkblatt zeigt eine tierschutz- und tierseuchenrechtliche Bewertung der aktuellen Situation auf und wagt den Versuch einer ethischen Bewertung des dargestellten Sachverhaltes, mit dem Ziel, dem zuständigen Amtstierarzt praktische Überwachungshinweise an die Hand zu geben.

 (Weiterlesen im PDF-Dokument >>)

Quelle: Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz e.V., Merkblatt Nr. 113, Okt. 2010 http://www.tierschutz-tvt.de/merkblaetter & stellungnahmen

Umstrittenes niedersächsisches Hunderegister – Teilerfolg für klagende Hundebesitzer

Streit um die Rechtmäßigkeit der Erhebung von Gebühren für die Eintragung in das Hunderegister

10. Kammer verhandelt am 17.11.2014 die Klagen zweier Hundehalter aus Hemmingen und Burgdorf, die sich gegen die Festsetzung von Gebühren für die Eintragung ihrer Hunde in das niedersächsische Hunderegister wenden.Richterhammer

Das Hunderegister wird im Auftrag des Niedersächsischen Landwirtschaftsministeriums durch die Beklagte, ein in der Form einer GmbH organisiertes privatwirtschaftliches Unternehmen betrieben, das für die Anmeldung eines Hundes ein Internetportal und weitere Meldewege bereitstellt. Für die Meldung im Internet erhebt die Beklagte Gebühren in Höhe von 17,26 Euro erhoben, für die Anmeldung auf sonstigem Wege 27,97 Euro. In den festgesetzten Gebühren ist jeweils Umsatzsteuer im Umfang von 19 v. H. auf die entsprechenden Gebührentatbestände enthalten, die in der maßgeblichen Gebührenordnung auf 14,50 Euro bzw. 23,50 Euro festgesetzt sind. (mehr …)

Wie viel ist ein Hund wert?

Hund Ronja muss vor Oldenburger Gericht

Ronja stammt aus dem Tierheim und soll nur 100 Euro wert sein. Die Tierarztrechnung beträgt aber mehr als 4000 Euro.

Mischling TIM

           © Birgit Lemke

Es ist zum Jaulen: Beim Gassigehen wurde Ronja von einem Wolfshund angegriffen. Wer zahlt, ist noch offen. Allerdings nimmt der Streit um die Behandlungskosten absurde Formen an.

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Jagdinstinkt kann teuer werden

Tierhalterin muss 10 000 Euro für Rettung aus Dachsbau zahlen – Vergleich mit Feuerwehr

dpa

Yorkshire Terrier

         © Birgit Lemke

Berlin „Der Jagdinstinkt überlagert alles“, da ist sich die Berliner Tierärztin Almut Böttcher sicher. Ihren Terrier Skipper führten die Instinkte tief in einen Dachsbau im Tegeler Forst. Doch die Leine verhakte sich und hielt den Hund gefangen. Es folgte ein kolossaler Einsatz: Denn zu Hilfe für Skipper kamen schließlich 23 Feuerwehrleute. Nachts gruben sie auf 50 Quadratmetern an einem bis zu dreieinhalb Meter tiefen Loch. Fast acht Stunden dauerte die Rettung. „Ich bin superglücklich und super dankbar, dass Skipper gerettet wurde“, sagt das Frauchen.

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