Urteile – Zivilrecht-Haftung

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Jogger gegen Hund – Mitschuld des Geschädigten

 25.06.2004

Ein Jogger stürzte über einen unangeleint herumlaufenden Hund und zog sich dabei Knochenbrüche zu. Er forderte Schadensersatz von der Tierhalterhaftpflichtversicherung des Hundebesitzers. Oberlandesgericht Koblenz: Der Jogger hätte den Hund schon von weitem gesehen, war aber trotzdem mit unverminderter Geschwindigkeit weitergelaufen. Er hätte sich auf das unberechenbare Verhalten des Hundes einstellen müssen. Deshalb trifft ihn eine Mitschuld. Die Versicherung muss nur 70 Prozent des verlangten Verdienstausfalls und Schmerzengeldes zahlen (Az.: 5 U 27/03).

Quelle: TV DIREKT 12/2004

 

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Hundehalter müssen bei einem Unfall mit ihrem Vierbeiner nicht für den gesamten Schaden aufkommen

 02.01.2004

Koblenz – Hundehalter müssen bei einem Unfall mit ihrem Vierbeiner nicht für den gesamten Schaden aufkommen, wenn der Geschädigte sich leichtsinnig verhalten hat, so ein Urteil des Oberlandesgerichts Koblenz. In dem Fall war ein Jogger über einen Dackel gestürzt und hatte sich dabei die linke Hand gebrochen. Nach Ansicht der Richter hätte sich der Sportler darauf einstellen müssen, dass der nicht angeleinte Hund unberechenbar reagiert und seine Laufstrecke kreuzen könnte (Az.: 5 U 27/03).

Quelle: Nordwest-Zeitung vom 02.01.2004

 

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Beim Arzt schnappte der brave Hasso plötzlich zu

 September 2003

English Bulldog EDDIE

            © Birgit Lemke

Den armen Hasso ging es gar nicht gut. Der Hund von Egon L. (35) hatte nun schon seit drei Tagen nichts mehr gegessen und konnte kaum noch laufen. Egon L. blieb keine andere Wahl, er musste seine Bulldogge zum Tierarzt bringen. Mit seinem Hund fuhr er zur Praxis von Tilo B. (44). Hasso ging nur widerwillig mit. Im Behandlungszimmer brachte Egon L. seinen Hund dazu, auf die Liege zu springen. Dann war er für einen kurzen Moment abgelenkt und hielt Hasso nicht fest. Das hatte für den Tierarzt fatale Folgen. Hasso biss nämlich urplötzlich zu und verletzte den Arzt sehr schwer im Gesicht. (mehr …)

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Vorsicht beim Gassigehen

 16.08.2003

Köln – Wenn Fahrradfahrer ihren Hund an der Leine mitnehmen, müssen sie dabei besonders vorsichtig sein. Stürzt der Hundehalter, kann er auch dann nicht auf Schadensersatz pochen, wenn ein anderer Hund in den Unfall verwickelt war. Das hat das Oberlandesgericht Köln entschieden (Az.: U 185/00).

Quelle: Nordwest-Zeitung-Wesermarsch vom 16.08.03

 

 

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Angeleinter Hund darf zuschnappen

URTEIL / Tier fühlte sich von Kind angegriffen

 23.03.2002

Bleistiftzeichnung: Beagle

                            © Birgit Lemke

CELLE Wer einen angeleinten fremden Hund streichelt, muss damit rechnen, gebissen zu werden. Der Besitzer des Tieres ist für Schäden dann strafrechtlich nicht zu belangen. Das hat das Oberlandesgericht (OLG) Celle in einem Revisionsprozess entschieden. (mehr …)

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OLG-Oldenburg ist auf den Hund gekommen

 01.03.2002

Gericht betont die Haftung der Tierhalter – Harmlose Begegnung endet mit bösem Sturz.

Ein Hundehalter müsse für alle „typischen Tiergefahren“ einstehen, sagt das OLG. Auch für die Unberechenbarkeit des Verhaltens. (PDF-Dokument >>)

 

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Uns Menschen ist es zwar gelungen, dass Raubtier in uns auszuschalten – nicht jedoch den Esel. (Winston Spencer Churchill)

Mischlinge TIM & SHEILA

© Birgit Lemke

In diesem Kapitel finden Sie interessante Urteile, die sich in erster Linie mit der Hundehalterhaftung befassen.

Es wünscht Ihnen einen interessante Unterhaltung,

Ihr Team von in-sachen-hund.de

 
 
 
 


 

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