Urteile – Wohnrecht

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Die Welt erstickt an der Herzlosigkeit und der Naturlosigkeit derer, von denen sie regiert wird. (Hermann Hesse)

Bleistiftzeichnung: American Staffordshire Terrier KUDDEL

© Birgit Lemke

In diesem Kapitel finden Sie interessante Urteile, die sich mit der Haltung von Hunden in Wohneigentum und Mietsachen befassen.

Es wünscht Ihnen einen interessante Unterhaltung,

Ihr Team von in-sachen-hund.de

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 


 

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Jetzt muss auch die Mieze an die Leine

Seit Jahren toben sich welt- und naturfremde Bürokraten in unserem Lande zum Thema Hund aus. Ihr blankes Unwissen überLeinenzwang für Katzen natürliche Verhaltensweisen der Tiere bildet das Fundament für absurde Verordnungen, Gesetze und Gerichtsurteile, die die artgerechte Hundehaltung zunehmen erschweren und die Freude an der Mensch-Hund-Beziehung deutlich schmälern. Nun geht es auch den Katzen förmlich an den Kragen. Ein Leinenzwang soll zukünftig dafür sorgen, dass sich naturentfremdete Menschen nicht mehr durch den Stubentiger des Nachbarn belästigt fühlen. (mehr …)

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Charly hinterließ Kratzer im Parkett. Wer zahlt?

Kurz nach dem Auszug begann der Ärger: Der ehemalige Vermieter von Susanne R. (45) forderte Schadensersatz. Der Grund: Ihr Golden Retriever Charly hatte im Laufe der Jahre einige Kratzer auf dem Parkett hinterlassen. (mehr …)

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Genereller Ausschluss bzw. generelles Verbot der Haltung von Hunden und Katzen als Allgemeine Geschäftsbedingung im Mietvertrag unwirksam

Haltung von zwei Labrador-Retrievern in 50 qm Wohnung zulässig / Vermieter zur Zustimmung der Hundehaltung verpflichtet

Labrador CHICO

                © Birgit Lemke

Will ein Mieter in seiner 50 qm großen Wohnung zwei Labrador-Retriever halten, so ist dies zulässig. Der Vermieter ist zur Zustimmung der Hundehaltung verpflichtet. Ein generelles im Mietvertrag geregeltes Hunde- und Katzen­haltungs­verbot steht dem nicht entgegen. Dies hat das Amtsgericht Reinbek entschieden. (mehr …)

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Generelles Verbot im Mietvertrag ist unwirksam – Grund: Keine Störung

Richter erleichtern Haustierhaltung

Karlsruhe/DPA – Wie die Nordwest-Zeitung am 15.11.07 berichtet, erleichtert der Bundesgerichtshof (BGH) mit einem Urteil vom Mittwoch Tierfreunden die Haltung von Haustieren in Mietwohnungen.

In seinem Urteil erklärte der BGH eine Vertragsklausel für unwirksam, die „jede Tierhaltung, insbesondere von Hunden und Katzen, mit Ausnahme von Ziervögeln und Zierfischen“ von der Zustimmung des Vermieters abhängig machte. (mehr …)

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OLG Saarbrücken: Allgemeines Verbot der Tierhaltung unwirksam

Dobermannwelpe

         © Birgit Lemke

Im vorliegenden Fall hatte eine Wohnungseigentümergemeinschaft eine Hausordnung beschlossen, nach der das Halten von Haustieren, die nach Verabschiedung der Hausordnung angeschafft werden, verboten ist. Nach der Beschlussfassung hatte sich ein Eigentümer einen Hund angeschafft und wurde nun auf Entfernung durch die Wohnungseigentümergemeinschaft in Anspruch genommen. (mehr …)

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AG Bremen: Urteil zu Hund und Katze in der Mietwohnung

Brauni & Kuddel

                               © Birgit Lemke

Das Amtsgericht Bremen (Az.: 7 C 240/05) hat entschieden, dass Hund und Katz unter Umständen auch dann in einer Mietwohnung gehalten werden können, wenn die Genehmigung des Vermieters nicht vorliegt. Wie cecu.de berichtet, hat das Amtsgericht das für den Fall entschieden, dass der Mietvertrag keine Tierhaltungsklausel enthalte oder diese aber unwirksam sei. (mehr …)

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Nachbarn können nicht beliebig lang gegen Hundehaltung auf dem Nachbargrundstück vorgehen

Bleistiftzeichnung: Husky

                   © Birgit Lemke

Nachbarn verwirken ihr Recht, gegen die Hundehaltung auf einem angrenzenden Grundstück vorzugehen, wenn sie diese jahrelang (hier: fünf Jahre) hingenommen haben. Der Hundehalter darf nach einem derart langen Zeitraum darauf vertrauen, dass sich der Nachbar mit der Hundehaltung abgefunden hat. VG Koblenz 2.12.2004, 7 K 2188/04.KO (mehr …)

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Pitbull in der Mietwohnung – eine Gefahr?

2. Zivilkammer des Landgerichts entschied gestern im Streit zwischen Gladbau und einer Mieterfamilie.

(RP). Darf ein Mieter in seiner Wohnung einen Pitbull halten – auch wenn der Vermieter dies ablehnt? Diese Frage beschäftigte, ausgehend vom konkreten Fall, in den vergangenen Wochen die Gerichte Mönchengladbachs: zunächst das Amts-, dann das Landgericht. Gestern verkündete nun die 2. Zivilkammer des Landgerichts Mönchengladbach: Der Hund darf bleiben. (mehr …)

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Streit um Atos: Urteil im Kampfhunde-Prozess wird rechtskräftig

Rottweiler-Hündin LENA

                   © Birgit Lemke

Im Übrigen sei die Klägerin nicht berechtigt gewesen, die einmal erteilte Genehmigung zur Haltung des Hundes nur deshalb zu widerrufen, weil dieser als Rottweiler in die Liste der Niedersächsischen Gefahrtier-Verordnung aufgenommen wurde. Im Gegenteil: Daraus, dass die Verordnung vorschreibe, dass Rottweiler außerhalb einer Privatwohnung stets mit Maulkorb und angeleint zu führen sind, sei zu entnehmen, „dass öffentlich-rechtlich keine Bedenken bestehen, Hunde dieser Rasse zu halten“. (PDF-Dokument >>)

 

 

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Ein Recht auf Hundehaltung gibt es nicht

Ein Recht auf Hundehaltung gibt es nicht. Ob der beste Freund des Menschen auch sein Mitbewohner sein darf, hängt vom Mietvertrag ab: Auf der sicheren Seite steht nur, wem der Vermieter ausdrücklich erlaubt, einen Hund zu halten. Eine Zustimmung kann aber aus wichtigen Gründen widerrufen werden, beispielsweise dann, wenn von dem Tier erhebliche Belästigungen für die Nachbarn ausgehen (LG Hamburg, Az. 333 S 151/98).

Quelle: Süddeutsche Zeitung, Vermischtes 22.11.2001

 

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