Urteile – Tierschutzrecht

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Die vermeintliche Rechtlosigkeit der Tiere, der Wahn, daß unser Handeln gegen sie ohne moralische Bedenken sei, ist eine geradezu empörende Barbarei des Abendlandes. Die Tiere sind kein Fabrikat zu unserem Gebrauch. Nicht Erbarmen, sondern Gerechtigkeit ist man den Tieren schuldig. (Arthur Schopenhauer)

Boston Terrier

© Birgit Lemke

In diesem Kapitel finden Sie interessante Urteile, die sich mit tierschutzrelevanten Bedingungen, Handlungen und Fragen in Sachen Hundehaltung befassen.

Es wünscht Ihnen einen interessante Unterhaltung,

Ihr Team von in-sachen-hund.de

 
 
 
 
 
 
 
 
 


 

Urteile - Tierschutzrecht|

Jäger muss zahlen

Wie die Nordwest-Zeitung am 21.01.2013 berichtet, muss ein Jäger eine Geldstrafe von 3500 € zahlen, weil er womöglich einen Wolf im Westerwald erschossen hat. So entschied das Amtsgericht Montabauer am Donnerstag.

Nach Auffassung des Gerichts hat der Jäger gegen das Tierschutzgesetz verstoßen, weil er ein Wirbeltier ohne vernünftigen Grund getötet habe, sagte Richter Jens Kaboth. Dabei sei es unerheblich, ob es sich tatsächlich um einen Wolf oder einen Hund gehandelt habe.

Quelle: Nordwest-Zeitung 21.01.2013

Urteile - Tierschutzrecht|

Bundesverwaltungsgericht bestätigt die vorinstanzlichen Entscheidungen des VG Gelsenkirchen sowie des OVG Münster

Die Verwendung von Elektroreizgeräten in der Hundeerziehung ist aus tierschutzrechtlichen Gründen grundsätzlich verboten

 23.02.2006

Bleistiftzeichnung: Yucca Kanare

                      © Birgit Lemke

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat heute entschieden, dass der Einsatz von Elektroreizgeräten, die erhebliche Leiden oder Schmerzen verursachen können, bei der Hundeausbildung nach geltendem Tierschutzrecht verboten ist. (mehr …)

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Erneut eine erfreuliche Neuigkeit in Sachen Einsatz von Elektroreizgeräten in der Hundeausbildung

Mit seinem Urteil vom 15.09.2004 bestätigt das OVG Münster das vorinstandliche Urteil des VG Gelesenkirchen und die Tierschützer

Trotz umfangreicher Anstrengungen, wie z.B. die Spendensammelaktion einiger Verfechter des Einsatzes von Stromimpulsgeräten, wurde die Berufung des „Herrn“ B.B. vom 20. Senat des OVG Münster zurückgewiesen. (OVG-Urteil als PDF-Dokument >>)

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Erfreuliches Urteil in Sachen Einsatz von Elektroreizgeräten in der Hundeausbildung

 19.06.2003

Von der sanften Art des „Pferdeflüsterers“ mit Tieren umzugehen, hält der Kläger nichts. Hunde dagegen mit Hilfe von Elektroreizgeräten zu erziehen – das entsprach schon eher seinen Methoden. Nach dem Musterurteil ist der Einsatz von Elektroreizgeräten zur Erziehung oder Steuerung von Hunden generell untersagt.

Das gelte ausnahmslos, so die Richter, also auch wenn der Erzieher hohe Sachkunde nachweise. (mehr …)

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Welthundeausstellung ohne kupierte Hunde

 06.02.2003

Boxerwelpe

                       © Birgit Lemke

Die 7. Kammer des Verwaltungsgerichts Gelsenkirchen hat den Eilantrag des Veranstalters der Ende Mai 2003 in Dortmund stattfindenden Welthundeausstellung abgelehnt, mit dem auch die Ausstellung von im Herkunftsland legal kupierten Hunden zugelassen werden sollte. (mehr …)

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Gewerbsmäßige Hundezucht ist erlaubnispflichtig

Wer gewerbsmäßig Hunde züchten will oder mit Hunden handeln will, bedarf der Erlaubnis des zuständigen Veterinäramtes. Dieses ist so im § 11 des Tierschutzgesetzes geregelt. Das Merkmal der Gewerbmäßigkeit ist damit im Rahmen des Tierschutzgesetzes gleichbedeutend mit dem Begriff des gewerblichen Handelns im Sinne des Gewerberechts. Ein Gewerbebetrieb braucht dabei nicht vorliegen.

Ein gewerbsmäßiges Züchten liegt deshalb in aller Regel bereits dann vor, wenn mehr als drei Zuchthündinnen gehalten werden. Für eine Gewerbsmäßigkeit spricht auch, wenn ein wechselnder großer Hundebestand vorliegt und/oder zahlreiche Verkaufsanzeigen geschaltet werden. Treffen diese Merkmale zu, bedarf der Hundezüchter der Genehmigung nach § 11 Tierschutzgesetz. Ohne diese Genehmigung ist die Veterinärbehörde verpflichtet, die Hundezucht und den Hundehandel zu untersagen.

Verwaltungsgericht Stuttgart, Az.: 4 K 5551/98

 

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Einsatz von Stachelhalsbändern in der Hundeerziehung ist tierschutzwidrig

„Strafrechtliche Grenzen der Hundeabrichtung“

Auszüge aus einem Urteil des OLG Hamm vom 27.02.1985 – 4 St 16/85

Bleistiftzeichnung: Dobermann

               © Birgit Lemke

„Danach ist strafbar, wer einem Wirbeltier länger anhaltende oder sich wiederholende erhebliche Schmerzen zufügt. Dies zu prüfen, hätte bereits aufgrund des mehrmaligen, ruckartigen Zurückreißens des Hundes nahegelegen, zumal die StrK davon ausgegangen ist, dass durch die Einwirkung des sich verengenden Stachelhalsbandes auf die ungeschützte Luftröhre dem Tier erhebliche Schmerzen zugefügt worden sind.“ (mehr …)

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