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Urlaub mit dem Hund in Dänemark: Das Risiko reist mit!

Hattersheim, 30.04.2013 (profact) – Eigentlich gilt Dänemark als hundefreundliches Land. Seit drei Jahren allerdings entscheiden sich immer mehr urlaubsfreudige Hundebesitzer gegen unseren nördlichen Nachbarn.

Besonders in den vergangenen Monaten ist die Zahl der Stornierungen drastisch gestiegen, so Experten. Grund sei die seit dem 1. Juli 2010 geltende Novellierung des Hundegesetzes, die die Zucht, Haltung und Einfuhr von 13 Hunderassen verbietet ….(PDF-Dokument >>)(Ein weiterer Beitrag zum Hundegesetz des Landes Dänemark als PDF-Dokument >>)

 

Reisebestimmungen|

Erlaubnispflicht für Hundetrainer ab 01.08.2014

Neues Tierschutzgesetz nimmt Tierhalter in die Pflicht – Genehmigung für die gewerbliche Hundeausbildung

Gemäß § 11 Abs. 1 Nr. 8 f des Tierschutzgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 18. Mai 2006 (BGBI. I S. 1206, 1313), zuletzt geändert durch Artikel 3 des Gesetzes vom 28. Juli 2014 (BGBI. I S. 1308) benötigt jeder, der gewerbsmäßig für Dritte Hunde ausbildet oder die Ausbildung von Hunden durch den Tierhalter anleitet, ab dem 01.08.2014 eine Erlaubnis zur Ausübung seiner Tätigkeit als Hundetrainer bzw. zum Betrieb einer Hundeschule.

Ziel dieser Regelung im Dritten Gesetz zur Änderung des Tierschutzgesetzes ist es, im Sinne der Tiere und des Tierschutzes Mindestqualitätsstandards sicherzustellen.

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Bundesrecht|

Charly hinterließ Kratzer im Parkett. Wer zahlt?

Kurz nach dem Auszug begann der Ärger: Der ehemalige Vermieter von Susanne R. (45) forderte Schadensersatz. Der Grund: Ihr Golden Retriever Charly hatte im Laufe der Jahre einige Kratzer auf dem Parkett hinterlassen. (mehr …)

Urteile - Wohnrecht|

Personenbeförderungsgesetz: § 22 Beförderungspflicht

Dürfen Taxi-Fahrer die Mitnahme von Tieren verweigern?

Bleistiftzeichnung: Mischling Tim

                                © Birgit Lemke

Zusammen mit ihren Hunden, einem Jack-Russel-Terrier und einem Beagle, wollten zwei Männer im Juni 2013 in ein Hamburger Taxi steigen. Als der erste Mann mit seinem Hund auf der Beifahrerseite eingestiegen war und das Ziel genannt hatte, verweigerte der Taxifahrer jedoch die Beförderung der Männer zusammen mit den Hunden. Gründe nannte er den beiden Männern nicht. Das dahinterstehende Taxi nahm die vier dann problemlos mit.

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Bundesrecht|

Genereller Ausschluss bzw. generelles Verbot der Haltung von Hunden und Katzen als Allgemeine Geschäftsbedingung im Mietvertrag unwirksam

Haltung von zwei Labrador-Retrievern in 50 qm Wohnung zulässig / Vermieter zur Zustimmung der Hundehaltung verpflichtet

Labrador CHICO

                © Birgit Lemke

Will ein Mieter in seiner 50 qm großen Wohnung zwei Labrador-Retriever halten, so ist dies zulässig. Der Vermieter ist zur Zustimmung der Hundehaltung verpflichtet. Ein generelles im Mietvertrag geregeltes Hunde- und Katzen­haltungs­verbot steht dem nicht entgegen. Dies hat das Amtsgericht Reinbek entschieden. (mehr …)

Urteile - Wohnrecht|

Wer Bello anfährt, bezahlt auch die Tierarztrechnung

Hundehalterin Ute M. band vor einer Tankstelle ihren Hund an, um dort einen Einkauf zu tätigen. Während sie bezahlte, riss sich ihr Hund los, wurde angefahren und musste für 2200 € operiert werden. Die Kosten wollte der Unfallfahrer ihr nicht erstatten. Denn der Hund war nur 175 € Wert und Tiere würden schließlich als Sache gelten.

Falsch! Denn das Tierschutzgesetz berücksichtigt die lebende Natur. Zudem haben Haustiere ideellen Wert, so die Richter. Weil Bello durch die OP gesund wird, stehen Ute M. 1650 € zu. Es wurde jedoch auch erkannt, dass die Hundehalterin eine Mitschuld trägt, weil sie ihren Hund nicht sicher genug angebunden hat. Diese Mitschuld wurde mit 25 % beziffert. AG München, Az.: 344 C 1200/13

 

Urteile - Zivilrecht-Haftung|

Mit dem Hund in den Urlaub: TASSO gibt Tipps

Vor dem Start in den wohlverdienten Sommerurlaub gibt es immer genug zu planen und zu organisieren. Wer mit seinem Hund verreisen will, muss auch dessen Wohlergehen während der Fahrt und am Urlaubsort ganz besonders im Auge haben. Die Tierschutzorganisation TASSO e.V. gibt Tipps für eine unbeschwerte Reise:

Beistiftzeichnung: Mischlings-Hündin Sheila

            © Birgit Lemke

„Ganz wichtig ist die Registrierung des Hundes in unserer Datenbank“, betont Philip McCreight, Leiter von TASSO. Sollte das Tier während der Autofahrt oder am Urlaubsort weglaufen, lässt es sich über die registrierten Angaben schneller wiederfinden und exakt dem Besitzer zuordnen. „Sicherster Weg zur Identifizierung ist der vom Tierarzt unter die Haut des Vierbeiners eingesetzte Transponder mit eindeutiger Kennung“, so McCreight weiter. „Beispielsweise der Minitransponder, der nur etwa so groß ist wie ein Reiskorn.“ Die mit einem speziellen Scanner ausgelesenen Daten könne ein Tierheim oder Tierarzt an TASSO durchgeben, der Verein würde dann sofort den Besitzer per Handy über den Fund informieren. „Dieser Service ist für alle Beteiligten vollkommen kostenlos“, betont er. (mehr …)

Reisebestimmungen|

Augen auf im Urlaub – Dänemark und sein grausames Hundegesetz

01/2013

Bleistiftzeichnung: Bullterrier-Hündin JOICE

           © Birgit Lemke

Die Urlaubssaison steht vor der Türe und die Planungen für die schönste Zeit des Jahres laufen in den meisten Familien bereits auf Hochtouren. Alle, die einen Familienurlaub mit ihrem Hund in Dänemark in Erwägung ziehen, sollten sich im Vorfeld mit der herrschenden Gesetzeslage auseinandersetzen…(PDF-Dokument >>)

Reisebestimmungen|

OLG Celle: Reichweite der Tierhalterhaftung nach § 833 BGB

 16. Juli 2012

von Tom Stiebert

Blestiftzeichnung: Am Staff

            © Birgit Lemke

Das OLG Celle hat in einem Urteil vom 11.06.2012 (20 U 38/11) bestimmt, wie weit die Haftung des Tierhalters nach § 833 BGB reicht und ob diese dann ausgeschlossen ist, wenn sich das Tier in der Obhut eines Dritten befindet.

Das Oberlandesgericht ist der Auffassung, dass allein der Umstand, dass man sein Tier zum Zweck der Behandlung o.ä. in die Obhut einer anderen Person gibt, nicht dazu führen kann, dass die Haftung des Halters ausgeschlossen ist. Denn die Haftung des Tierhalters bestehe unabhängig von der Möglichkeit seiner Einflussnahme. Der Halter eines Tieres hafte für Schäden, die durch typisches Tierverhalten wie etwa das Beißen eines Hundes oder Austreten eines Pferdes verursacht werden.  (Artikel als PDF-Dokument >>) – (Pressemitteilung als PDF-Dokument >>)

Urteile - Zivilrecht-Haftung|

Schwer gestürzt, weil mich ein Hund anbellte

Hat Halter Schuld, auch wenn er das Tier anleinte?

Hundehalter haften laut Gesetz wenn ihr Hund ein Schaden anrichtet. Das gilt auch dann, wenn dem Halter kein Verschulden nachgewiesen wird, denn die Haftung gilt auch ohne ein Verschulden. Verletzt sich ein Dritter, weil er von einem angeleinten Hund… (Artikel als PDF-Dokument >>)

 

Urteile - Zivilrecht-Haftung|