Bundesrecht

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Die vermeintliche Rechtlosigkeit der Tiere, der Wahn, daß unser Handeln gegen sie ohne moralische Bedenken sei, ist eine geradezu empörende Barbarei des Abendlandes. Die Tiere sind kein Fabrikat zu unserem Gebrauch. Nicht Erbarmen, sondern Gerechtigkeit ist man den Tieren schuldig. (Arthur Schopenhauer)

Bleistiftzeichnung: Dobermannwelpe

                 © Birgit Lemke

Vom Tierschutzgesetz über das Gesetz zur Bekämpfung gefährlicher Hunde bis hin zur Straßenverkehrsordnung finden Sie hier bundesrechtliche Regelungen, die für die Haltung und/oder Betreuung von Hunden von Bedeutung sind.

Es wünscht Ihnen einen interessante Unterhaltung,

Ihr Team von in-sachen-hund.de

 


 

Das Tierschutzgesetz der Bundesrepublik Deutschland (TierschG)

Zweck dieses Gesetzes ist es, aus der Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen. Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen. (Zum TierschG >>)

 


 

Drittes Gesetz zur Änderung des Tierschutzgesetzes 

Vom 4. Juli 2013 (PDF-Dokument >>)

 


 

Allgemeine Verwaltungsvorschriften zur Durchführung des Tierschutzgesetzes (Zur Verwaltungsvorschrift >>)

 


 

Hundehaltung im Außenbereich

Jeder Hundehalter sollte das Tierschutzgesetz1 und die Verordnung über das Halten von Hunden im Freien (Hundehaltungsverordnung) kennen. (Zum PDF-Dokument >>)

Bleistiftzechnung: Labrador

                        © Birgit Lemke

 


 

Tierschutz-Hundeverordnung (TierSchHuV)

(1) Diese Verordnung gilt für das Halten und Züchten von Hunden /* (Canis lupus */ f. familiaris). (Zur Verordnung >>)

 


 

Tierschutzbericht 2015

Bericht über den Stand der Entwicklung des Tierschutzes in der Bundesrepublik (PDF-Dokument >>)

 


 

Gesetz zur Bekämpfung gefährlicher Hunde *)

Vom 12. April 2001 Der Bundetag hat mit Zustimmung des Bundesrates das folgende Gesetz beschlossen: Artikel 1 Gesetz zur Beschränkung des Verbringens oder der Einfuhr gefährlicher Hunde in das Inland (Hundeverbringungs- und -einfuhrbeschränkungsgesetz – HundVerbrEinfG) (Zum Gesetz >>)

 


 

Verordnung über Ausnahmen zum Verbringungs- und Einfuhrverbot von gefährlichen Hunden in das Inland (HundVerbrEinfG)

Vom 3. April 2002 (Fundstelle: BGBl I 2002, 1248) HundVerbrEinfVO Eingangsformel

Bleistiftzeichnung: Bullterrier

                © Birgit Lemke

Auf Grund des § 2 Abs. 2 Nr. 2 und 3 des Hundeverbringungs- und -einfuhrbeschränkungsgesetzes vom 12. April 2001 (BGBl. I S. 530) verordnet die Bundesregierung: (Zur Verordnung >>)

 


 

Ordnungswidrigkeitengesetz (OWiG)

§ 121 (Halten gefährlicher Tiere)

(1) Ordnungswidrig handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig ein gefährliches Tier einer wildlebenden Art oder ein bösartiges Tier sich frei umherbewegen läßt oder als Verantwortlicher für die Beaufsichtigung eines solchen Tieres es unterläßt, die nötigen Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, um Schäden durch das Tier zu verhüten.

(2) Die Ordnungswidrigkeit kann mit einer Geldbuße geahndet werden.

 


 

Straßenverkehrsordnung (StVO)

§ 22 Ladung

(1) Die Ladung sowie Spannketten, Geräte und sonstige Ladeeinrichtungen sind verkehrssicher zu verstauen und gegen Herabfallen und vermeidbares Lärmen besonders zu sichern. (Ein Beitrag hierzu – Eigener Gurt für Bello >>)

§ 23 Sonstige Pflichten des Fahrzeugführers

(1) Der Fahrzeugführer ist dafür verantwortlich, daß seine Sicht und das Gehör nicht durch die Besetzung, Tiere, die Ladung, Geräte oder den Zustand des Fahrzeugs beeinträchtigt werden. Er muß dafür sorgen, daß das Fahrzeug, der Zug, das Gespann sowie die Ladung und Besetzung vorschriftsmäßig sind und daß die Verkehrssicherheit des Fahrzeugs durch die Ladung oder die Besetzung nicht leidet. Er muß auch dafür sorgen, daß die vorgeschriebenen Kennzeichen stets gut lesbar sind. Vorgeschriebene Beleuchtungseinrichtungen müssen an Kraftfahrzeugen und ihren Anhängern sowie an Fahrrädern auch am Tage vorhanden und betriebsbereit sein, sonst jedoch nur, falls zu erwarten ist, daß sich das Fahrzeug noch im Verkehr befinden wird, wenn Beleuchtung nötig ist (§ 17 Abs. 1).

§ 28 Tiere

(1) Haus- und Stalltiere, die den Verkehr gefährden können, sind von der Straße fernzuhalten. Sie sind dort nur zugelassen, wenn sie von geeigneten Personen begleitet sind, die ausreichend auf sie einwirken können. Es ist verboten, Tiere von Kraftfahrzeugen aus zu führen. Von Fahrrädern aus dürfen nur Hunde geführt werden.

 


 

Bundesjagdgesetz (BJagdG)

§ 23 Inhalt des Jagdschutzes

Der Jagdschutz umfaßt nach näherer Bestimmung durch die Länder den Schutz des Wildes insbesondere vor Wilderern, Futternot, Wildseuchen, vor wildernden Hunden und Katzen sowie die Sorge für die Einhaltung der zum Schutz des Wildes und der Jagd erlassenen Vorschriften.

Brut-, Setz- und Aufzuchtzeit

Während der Brut-, Setz- und Aufzuchtzeit vom 01. April – 15. Juli sind Hunde in der „freien Landschaft“ an der Leine zu führen. In den einzelnen Bundesländern existieren entsprechende Gesetze, wie beispielsweise in Niedersachsen das Nds. Gesetz über den Wald und die Landschaftsordnung (NWaldLG / § 33 ), in denen die besagte Regelung näher definiert wird.

 

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Erlaubnispflicht für Hundetrainer ab 01.08.2014

Neues Tierschutzgesetz nimmt Tierhalter in die Pflicht – Genehmigung für die gewerbliche Hundeausbildung

Gemäß § 11 Abs. 1 Nr. 8 f des Tierschutzgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 18. Mai 2006 (BGBI. I S. 1206, 1313), zuletzt geändert durch Artikel 3 des Gesetzes vom 28. Juli 2014 (BGBI. I S. 1308) benötigt jeder, der gewerbsmäßig für Dritte Hunde ausbildet oder die Ausbildung von Hunden durch den Tierhalter anleitet, ab dem 01.08.2014 eine Erlaubnis zur Ausübung seiner Tätigkeit als Hundetrainer bzw. zum Betrieb einer Hundeschule.

Ziel dieser Regelung im Dritten Gesetz zur Änderung des Tierschutzgesetzes ist es, im Sinne der Tiere und des Tierschutzes Mindestqualitätsstandards sicherzustellen.

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Personenbeförderungsgesetz: § 22 Beförderungspflicht

Dürfen Taxi-Fahrer die Mitnahme von Tieren verweigern?

Bleistiftzeichnung: Mischling Tim

                                © Birgit Lemke

Zusammen mit ihren Hunden, einem Jack-Russel-Terrier und einem Beagle, wollten zwei Männer im Juni 2013 in ein Hamburger Taxi steigen. Als der erste Mann mit seinem Hund auf der Beifahrerseite eingestiegen war und das Ziel genannt hatte, verweigerte der Taxifahrer jedoch die Beförderung der Männer zusammen mit den Hunden. Gründe nannte er den beiden Männern nicht. Das dahinterstehende Taxi nahm die vier dann problemlos mit.

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