Politisches – In den übrigen Bundesländern

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Boxerwelpe

© Birgit Lemke

Das Gewissen hat nichts zu tun mit Moral, nichts mit Gesetz, es kann mit ihnen in die furchtbarsten, tödlichsten Gegensätze kommen, aber es ist unendlich stark, es ist stärker als Eitelkeit. (Hermann Hesse)

In dieser Rubrik finden Sie Informationen über die hunde- und tierschutzpolitischen Aktivitäten unserer Volksvertreterinnen und -Vertreter in den einzelnen Bundesländern.

Es wünscht Ihnen eine interessante Unterhaltung,

Ihr Team von in-sachen-hund.de

 
 
 


 

Schleswig-Holstein schafft „Kampfhunde“-Steuer ab

Schleswig-Holsteins Landespolitik beweist konsequente Haltung: Findige Kommunalpolitiker und Gemeindevertreter seien auf die grandiose Idee gekommen, die kommunale Hundesteuer weiter nach der Rasseliste festzulegen. Das wollte die Landespolitik jedoch nicht länger zulassen.

Bullterrier-Hündin "Joice"

© Birgit Lemke

Der Landtag habe die sogenannte Rasseliste im Juli 2015 mit der Novellierung des Hundegesetzes endlich abgeschafft. Und so können es die PIRATEN nicht akzeptieren, dass Kreise und Gemeinden Hunde weiterhin aufgrund der Rasse besteuern. Sie handeln damit entgegen dem erklärten politischen Willen der Volksvertreter und – wie sich jetzt zeigt – auch gegen geltendes Recht, argumentiert Angelika Beer für die Landtagsfraktion der PIRATEN. Als Grundlage dieser Initiative dient ein Rechtsgutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Landtags. (mehr …)

TASSO deckt auf: Hessisches „Hundegate“

© Birgit Lemke

Innenministerium verschweigt Hunderte von getöteten Hunden. Wie viele Hunde wurden seit Einführung der Hundeverordnung in Hessen wirklich getötet?

Seit 16 Jahren existiert in Hessen eine Hundeverordnung. Diese basiert auf einer Rasseliste, die bestimmte Hunderassen wie zum Beispiel Pitbull Terrier und American Staffordshire Terrier als gefährlich einstuft. Diese Liste ist jedoch bei Experten stark umstritten, da sie nicht zur Verbesserung der Sicherheit beigetragen hat. „Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass sich die Gefährlichkeit eines Hundes nicht anhand seiner Rassezugehörigkeit festlegen lässt“, kritisiert Mike Ruckelshaus, Leiter Tierschutz Inland bei der Tierschutzorganisation TASSO e.V.

Nach Angaben des Hessischen Innenministeriums wurden in den Jahren 2003 bis 2015 in Hessen 69 Listenhunde getötet. Von 2000 bis 2002 sei keine statistische Erfassung der getöteten Hunde erfolgt. Dies geht aus einer Antwort auf eine Landtagsanfrage der Abgeordneten Barbara Cárdenas (DIE LINKE) hervor. TASSO liegen jedoch Unterlagen vor, die belegen, dass die Zahlen der getöteten Hunde in den Jahren 2000 bis 2002 doch vom Innenministerium erfasst wurden. (mehr …)

Neues Hundegesetz für Schleswig Holstein

Der Norden räumt auf: Vernunft und Sachlichkeit obsiegen  über populistische Hunde-Rasseregelungen mit Placeboeffekt

Kuddel & Brauni

© Birgit Lemke

Nach Niedersachsen wendet sich nun auch das Bundesland Schleswig Holstein von den unter dem Druck der Sensationsjournaille im Jahr 2000 erlassenen rassespezifischen Hunderegelungen ab. Anstatt die Bevölkerung weiterhin in einer Scheinsicherheit zu wiegen will man ab 2016 mit Sachverstand den Ursachen von möglichen Gefahren begegnen, die sich im Rahmen der Haltung von Hunden ergeben können. (mehr …)