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Thüringen schafft die Rasseliste ab

Bony, Pit Bull Terrier

© Birgit Lemke

American Staffordshire Terrier, Bullterrier und Co. gelten in Thüringen demnächst nicht mehr per se als gefährliche Hunde. Nach Niedersachsen und Schleswig-Holstein hat in der vergangenen Woche auch der Landtag in Thüringen entschieden, die umstrittene Rasseliste abzuschaffen.

Nach der Veröffentlichung der Änderung des „Gesetzes zum Schutz der Bevölkerung vor Tiergefahren“ im Thüringer Gesetz- und Verordnungsblatt wird in Thüringen in Zukunft kein Hund mehr allein aufgrund seiner Rassezugehörigkeit als gefährlich gelten. (mehr …)

DRECK – „Notfalls Hundesteuer deutlich erhöhen“

Von Henning Bielefeld

Tretmienen

Langsam stinkt es der Gemeinde gewaltig. Illegal entsorgte Grünabfälle im Neubaugebiet und Hundekot auf Gehwegen sorgen für Ungemach im Ordnungsamt.

Es muss ein ekliger Anblick gewesen sein: Gleich neben einer Beutelstation hat kürzlich ein Hund sein Geschäft erledigt. Pech für sein Herrchen, dass es Zeugen gab. Eine Anzeige war die Folge. (mehr …)

Brisantes, Politisches - Wesermarsch|

Schleswig-Holstein schafft „Kampfhunde“-Steuer ab

Schleswig-Holsteins Landespolitik beweist konsequente Haltung: Findige Kommunalpolitiker und Gemeindevertreter seien auf die grandiose Idee gekommen, die kommunale Hundesteuer weiter nach der Rasseliste festzulegen. Das wollte die Landespolitik jedoch nicht länger zulassen.

Bullterrier-Hündin "Joice"

© Birgit Lemke

Der Landtag habe die sogenannte Rasseliste im Juli 2015 mit der Novellierung des Hundegesetzes endlich abgeschafft. Und so können es die PIRATEN nicht akzeptieren, dass Kreise und Gemeinden Hunde weiterhin aufgrund der Rasse besteuern. Sie handeln damit entgegen dem erklärten politischen Willen der Volksvertreter und – wie sich jetzt zeigt – auch gegen geltendes Recht, argumentiert Angelika Beer für die Landtagsfraktion der PIRATEN. Als Grundlage dieser Initiative dient ein Rechtsgutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Landtags. (mehr …)

TASSO deckt auf: Hessisches „Hundegate“

© Birgit Lemke

Innenministerium verschweigt Hunderte von getöteten Hunden. Wie viele Hunde wurden seit Einführung der Hundeverordnung in Hessen wirklich getötet?

Seit 16 Jahren existiert in Hessen eine Hundeverordnung. Diese basiert auf einer Rasseliste, die bestimmte Hunderassen wie zum Beispiel Pitbull Terrier und American Staffordshire Terrier als gefährlich einstuft. Diese Liste ist jedoch bei Experten stark umstritten, da sie nicht zur Verbesserung der Sicherheit beigetragen hat. „Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass sich die Gefährlichkeit eines Hundes nicht anhand seiner Rassezugehörigkeit festlegen lässt“, kritisiert Mike Ruckelshaus, Leiter Tierschutz Inland bei der Tierschutzorganisation TASSO e.V.

Nach Angaben des Hessischen Innenministeriums wurden in den Jahren 2003 bis 2015 in Hessen 69 Listenhunde getötet. Von 2000 bis 2002 sei keine statistische Erfassung der getöteten Hunde erfolgt. Dies geht aus einer Antwort auf eine Landtagsanfrage der Abgeordneten Barbara Cárdenas (DIE LINKE) hervor. TASSO liegen jedoch Unterlagen vor, die belegen, dass die Zahlen der getöteten Hunde in den Jahren 2000 bis 2002 doch vom Innenministerium erfasst wurden. (mehr …)

Neues Hundegesetz für Schleswig Holstein

Der Norden räumt auf: Vernunft und Sachlichkeit obsiegen  über populistische Hunde-Rasseregelungen mit Placeboeffekt

Kuddel & Brauni

© Birgit Lemke

Nach Niedersachsen wendet sich nun auch das Bundesland Schleswig Holstein von den unter dem Druck der Sensationsjournaille im Jahr 2000 erlassenen rassespezifischen Hunderegelungen ab. Anstatt die Bevölkerung weiterhin in einer Scheinsicherheit zu wiegen will man ab 2016 mit Sachverstand den Ursachen von möglichen Gefahren begegnen, die sich im Rahmen der Haltung von Hunden ergeben können. (mehr …)

Seenpark III Jetzt fehlen nur noch Zaun und Tor

Hundehalter freuen sich über Aufhebung des Leinenzwangs – Ortstermin mit Stadtvertretern

Das ganze Jahr über haben Hunde im Seenpark III freie Bahn. Damit geht für Thomas Henkenjohann und seine Mitstreiter ein großer Wunsch in Erfüllung.

Von Norbert Hartfil

Ortstermin mit Hund Toni: Silvia Kerney, Carsten Seyfarth, Jürgen Hülsebusch, Thomas Henkenjohann und Rudolf Müller bei der Begehung des Seenparks III Bild: Norbert Hartfil

Ortstermin mit Hund Toni: Silvia Kerney, Carsten Seyfarth, Jürgen Hülsebusch, Thomas Henkenjohann und Rudolf Müller bei der Begehung des Seenparks III Bild: Norbert Hartfil

Blexersande Nach 14 Jahren hat Thomas Henkenjohann sein Ziel erreicht. „Für uns Hundehalter ist das wie ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk“, sagt er. Den Dank für dieses Geschenk richtet er an die Stadt Nordenham. Sie hat nach unzähligen Diskussionen grünes Licht für die Nutzung des Seenpaks III als Freilaufzone für Hunde gegeben – und zwar ohne Einschränkungen das ganze Jahr über. Genau dafür haben Thomas Henkenjohann und seine Mitstreiter, zu denen unter anderem Heidi Huth-Hinrichs und Silvia Kerney vom Tiersuchdienst Wesermarsch gehören, lange Zeit gekämpft. (mehr …)

Politisches - Wesermarsch|

Leinenzwang im Seenpark vorläufig aufgehoben

Im Herbst will die Stadt Bilanz ziehen und endgültig entscheiden – Unklare Rechtslage

Die Entscheidung fiel mit großer Mehrheit. In Haverkiel wird es keine Freilauffläche geben.

Horst Lohe

Bleistiftzeichnung: Maja

                     © Birgit Lemke

Nordenham Der auf die Brut- und Setzzeit vom 1. April bis 15. Juli eines jeden Jahres beschränkte Leinenzwang im Seenpark III bei Coldewärf wird für dieses Jahr testweise aufgehoben. Somit können hier während dieses gesamten Jahres 2014 Hundehalter ihre Tiere frei laufen lassen. Das hat der stets nichtöffentlich tagende Verwaltungsausschuss der Stadt mit großer Mehrheit beschlossen. (mehr …)

Politisches - Wesermarsch|

Leinenpflicht im Seenpark III bleibt

Verwaltung sieht für Änderung keinen gesetzlichen Spielraum – Areal an der Straße Haverkiel könnte Freilauffläche werden

VON TIMO KÜHNEMUTH

Bleistiftzeichnung: Boston Terrier

                             © Birgit Lemke

BLEXERSANDE So wie es aussieht bleibt es wahrend der Brut- und Setzzeit beim Leinenzwang im Seenpark III. Die Stadt hat während einer Sondersitzung des Umweltausschusses deutlich gemacht, dass sie rechtlich keine Alternative sieht. Einen Beschluss gab es jedoch nicht. Die Ausschussmitglieder vertagten die Entscheidung auf den kommenden Mittwoch. Dann tagt der Verwaltungsausschuss. (mehr …)

Politisches - Wesermarsch|

Linke: Stadt trödelt beim Thema Hunde

Nordenham. Die Nordenhamer Linksfraktion will zur kommenden Sitzung des Umweltschutzausschusses einen Vorschlag für zusätzliche wohnortnahe Hunde-Freilaufflächen einbringen. Die Linken unterstützen einen Eilantrag von WIN und FDP zum Thema Freilaufflächen für Hunde, weil sie der Auffassung sind, dass die Stadtverwaltung dieses Anliegen der Hundehalter zu schleppend bearbeitet.

Bleistiftzeichnung: Dalmatiner

           © Birgit Lemke

„Die Besitzerinnen und Besitzer der 1800 gemeldeten Hunde in Nordenham haben ein Recht auf Hunde-Freilaufflächen im Stadtgebiet, weil sie Hundesteuern bezahlen“, betont Thomas Bartsch, Fraktionsvorsitzender der Linken im Stadtrat. Mit der Hundesteuer leisteten die Hundehalter einen Beitrag zur Gestaltung der Nordenhamer Infrastruktur.

Die Linke fordert die Stadtverwaltung auf, neben der ganzjährigen Freigabe des Seenparks III für Hunde auch die Ausweisung weiterer wohnortnaher Auslaufflächen zu prüfen.

Quelle: KZW vom 24.02.2014

 (Antrag der Linken-Stadtratsfraktion als PDF-Dokument >>)

 

Politisches - Wesermarsch|

Klare Aussagen zum Seenpark lassen auf sich warten

HUNDEFREILAUF – WIN und FDP fordern mit Eilantrag eine Sondersitzung des Umweltausschusses

Die verschiedenen Interessengruppen haben sich zu einem Meinungsaustausch getroffen. Die Rechtslage ist weiterhin offen.

Norbert Hartfil

Bleistiftzeichnung: Mischlingshunde

Wann und wo dürfen Hunde frei laufen? Noch ist nicht geklärt, ob sich die Stadt Nordenham zu einer Aufhebung des Leinenzwangs im Seenpark III durchringt.

Blexersande Eigentlich sollte bis Ende Januar die Sache entschieden sein. Aber es ist immer noch nicht geklärt, ob die Stadt Nordenham es Hundehaltern gestatten wird, ganzjährig den Seenpark III als Freilauffläche für ihre Vierbeiner zu nutzen. Um mehr Tempo in die Angelegenheit zu bringen, haben die WIN und die FDP im Stadtrat jetzt einen Eilantrag auf den Weg gebracht. Sie fordern, dass der Umweltausschuss kurzfristig zu einer Sondersitzung zusammenkommt. (mehr …)

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