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Hintergründe von Beißvorfällen recherchiert – Oder wie alles anfing…

Von Birgit Schröder www.dogs4life.de

Bleistiftzeichnung: Bullterrier

                          © Birgit Lemke

Im Jahre 1995 erschütterte eine tödlich verlaufende Beißattacke in Frankfurt am Main die Öffentlichkeit: Am 24. Juni 1995 wurde eine 86jährige Frau auf einem Gehweg von einem aus einer Haustür springenden Rüden der Rasse „American Staffordshire Terrier“ scheinbar grundlos angegriffen, zu Boden gerissen und mehrfach so stark gebissen, dass sie wenige Stunden später im Krankenhaus verstarb. Soweit die Kurzmeldung. Die Zeitungen sprachen von „unberechenbaren Killerbestien“ und „von Natur aus blutgierigen Mörderhunden“… (Artikel als PDF-Dokument >>)

 

Medien - Recherchen|

Gesetze verhindern keine Katastrophen

Bleistiftzeichnung: Kuddel & Brauni

     © Birgit Lemke/in-sachen-hund.de

Reflexartig werden Gesetze und noch schärfere Gesetze angekündigt – als gäbe es eine Möglichkeit, Kurzschlüsse in Menschenhirnen zu verbieten. Suggestive Umfragen in aufgeheizter Atmosphäre geben den „Machern“ scheinbar Rückenwind. Der kollektiven Illusion der Beherrschbarkeit aller Lebensrisiken, der Sehnsucht nach einfachen, wirksamen Lösungen kann sich kaum jemand entziehen.

Dabei fällt es der Mehrheit leicht, über Minderheiten zu richten. Sie steht, mangels Kenntnis der Materie und Verständnis für die Interessen anderer, natürlich immer hinter Gesetzen, die die Freiheiten einzelner Gruppen unter einem populären Vorwand einschränken. (Artikel als PDF-Dokument >>)

 

Medien - Einfluss|

Vierbeinigen »Beißer« mit Blasrohr betäubt

Polizei musste Kampfhund von Fachmann aus dem Braunschweiger Zoo aus dem Vekehr ziehen lassen. (Artikel als PDF-Dokument >>)

 

Medien - Recherchen|

Medienmanipulation

Von Daniel Jegge, 8555 Müllheim Dorf, Schweiz

Bis 1979 war das Verständnis zwischen Menschen und Hunden mit nur wenig Problemen belastet. In diesem Jahr brachte das Magazin „GEO“ einen reisserischen Artikel über Hundekämpfe in Amerika. Der Erfolg war der Dangerous Dogs Act in England, dem tausende Hunde vom „Pitbull-Typ“ zum Opfer fielen … (Artikel als PDF-Dokument >>)

 

Medien - Arbeitsweise|

Masse, Macht und Rangordnung

Dieses Dokument ist eine umfassende Ausarbeitung auf der Basis aktueller psychologischer und soziologischer Literatur und den sich daraus unmittelbar ergebenden Folgen. Es gibt erschütternde und tiefgehende Einblicke in die Sozialdynamik innerhalb menschlicher Gruppen und Massen (Staaten, Familien, Cliquen etc.) und schafft damit einen Überblick über das Verhalten, die Kontrolle, Manipulation und Handhabung von Gruppen und Massen, sowie deren grundsätzlichen Eigenschaften und Dynamiken. (Artikel als PDF-Dokument >>)

 

Medien - Einfluss|

Pitbull zerfetzt Dackeldame

So blutig wie möglich wurde der Angriff eines vermeintlichen Pit Bulls dargestellt – tatsächlich handelte es sich bei dem Hund jedoch um einen „harmlosen“ Collie-Mischling . (Artikel als PDF-Dokument >>)

 

Medien - Recherchen|

Wulf Beleites log sich jahrelang durch die Talkshows

Falscher Hundehasser: „Denen ging es nicht um die Wahrheit“

Bleistifteichnung: Boxer

           © Birgit Lemke

Hamburg (AP) Mit der erfundenen Zeitschrift „Kot und Köter“ sowie einem selbstgezimmerten Image als Hundehasser hat der Hamburger Satiriker Wulf Beleites sechs Jahre lang die Talkshows auf vielen Fernsehsendern gefoppt. Ob „Arabella“, „Sonja“, das Sat 1 – Frühstücksfernsehen oder RTL-„Punkt 12“, der 50-jährige Hamburger war als vermeintlicher Chefredakteur der „Zeitschrift für den Deutschen Hundefeind“ gern gesehener Gast in den Studios.

Sein Auftreten mit korrekter Kleidung, Brille und angegrauten Haaren reichte den Talkshow-Veranstaltern offenbar als Beweis für die Ernsthaftigkeit. Tatsächlich hatte sich Beleites die Idee 1992 mit ein paar Freunden am Kneipentisch ausgedacht. Sein Fazit nach sechs Jahren als falscher Medienstar: „Diese Talkshows sind schlicht unseriös.

(…)

„Damals in der Kneipe haben wir überlegt“, erinnert sich der gelernte Journalist, „welches Thema für Einladungen in Talkshows wohl besonders gut ziehen würde“. Heraus kam das Thema Hunde. In den Sendungen war Beleites immer der Bad Guy, der „Böse Mann“, der gegen die liebevollen Hundebesitzer gestellt wurde. Ohne Spezialwissen über Hunde brachte er die Tierfreunde schon mit Hinweisen auf die Palme, daß Hunde in anderen Kulturkreisen ja ganz anders behandelt würden…. (Artikel als PDF-Dokument >>)

Medien - Arbeitsweise|

Unser täglich Rot

Über elf Millionen Deutsche lesen „Bild“. Vom Kanzler bis zur Klofrau. „Bild“ entscheidet über Karrieren und Abstürze. Die Macher bestimmen, worüber die Republik redet. Doch im Fall Sebnitz ist „Bild“ jetzt selbst ins Gerede gekommen. Mit neuem Führungspersonal soll Anfang des nächsten Jahres das Springer-Boulevardblatt in Stellung gebracht werden – gegen Rot-Grün in Berlin. (Artikel als PDF-Dokument >>)

 

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Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher. (Bertolt Brecht)

Anhand der hier veröffentlichten Beispiele möchten ich Ihnen veranschaulichen, warum ich einen Großteil der Medienberichterstattung zum Thema „Hund“ – insbesondere wenn es um „gefährliche Hunde“ geht – hinsichtlich ihrer Glaubwürdigkeit in Frage stelle. Ich würde mich sehr freuen, wenn die hier veröffentlichten Fälle, die von mir und /oder anderen Hundefreunden nachrecherchiert wurden, Sie dazu dazu inspirieren würden, der Darstellung des besagten Themas in den Medien zukünftig entsprechend kritisch zu begegnen.

Bleistiftzeichnung: American Pit Bull Terrier

© Birgit Lemke

Es wünscht Ihnen eine interessante Unterhaltung,

Ihr Team von in-sachen-hund.de

 
 
 
 
 
 
 
 
 


 

Medien - Recherchen|

Die Politik reagiert mit Gesetzen auf Schlagzeilen, die durch Medien-Hysterie um exklusive Knüller entstanden. Er nennt die Kampfhunde-Verordnungen als Beispiel. (Zitat: Herr Koch – DPA, anlässlich einer Fachtagung zum Thema „Wie viel Macht hat der Journalismus wirklich?“ in der Universität Hamburg.)

Blistiftzeichnung: Boxer sitzend

© Birgit Lemke

 

Auf dieser Seite finden Sie Beiträge, die uns veranschaulichen sollen in welcher Form und wie leicht wir uns in unserer Meinungsbildung und Entscheidungsfindung durch die Medien, durch Klatsch, Tratsch und Grüchte manipulieren lassen.

Es wünscht eine interessante Unterhaltung,

Ihr Team von in-sachen-hund.de

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 


 

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