Tierschutz & -gesundheit

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Tue den Mund auf für die Stummen und führe die Sache derer, die verlassen sind! (Franz v. Assisi)

Bleistiftzeichnung: Boxerwelpe

© Birgit Lemke

In dieser Rubrik finden Sie Beiträge und Ratschläge aus der Wissenschaft, von Tierärzten und anderen kompetenten Personen aus der Praxis zum Thema Tierschutz & Gesundheit des Hundes.

Wir wünschen eine interessante Unterhaltung,

Ihr Team von in-sachen-hund.de

 


 

Tierschutz & -gesundheit|

Hundeimporte aus Süd- und Osteuropa – Hundehandel unter dem Deckmantel des Tierschutzes?

 TVT – Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz e.V.

 1. Einleitung

Tierschutzorganisationen und einzelne Tierschützer engagieren sich in zunehmendem Maße für die Rettung von sogenannten „Straßenhunden“ aus Süd- und Osteuropa. Tierschützer vor Ort nehmen Straßenhunde auf und organisieren ihren Transport nach Deutschland, um sie dann aus Tierheimen und Pflegestellen an private Hundehalter zu vermitteln.

                         © Birgit Lemke

Insbesondere in den touristisch stark frequentierten Regionen Südeuropas (z. B. Spanien, Griechenland) wird der Transport der Hunde häufig an den lokalen Flughäfen über sogenannte „Flugpaten“ organisiert. Es handelt sich um Touristen, die ihren Rückflug antreten und sich an den Flughäfen bereit erklären, einen Hund für die jeweilige Tierschutzorganisation mitzunehmen. Einige Fluggesellschaften transportieren die Hunde auch kostenlos. In Deutschland angekommen, werden die Hunde von hiesigen Tierschützern am Flughafen abgeholt und auf Tierheime und Pflegestellen verteilt. (mehr …)

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Tierschutz oder Hundehandel?

Eine Entscheidungshilfe für zukünftige Hundebesitzer

 Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz e.V.

Der Wunsch nach einem vierbeinigen Gefährten wird oft mit dem Bedürfnis verbunden, einem Hund das Leben zu retten, sein Leiden zu beenden und ihm ein gutes Zuhause zu bieten.

                     © Birgit Lemke

Leider werden Mitleid, und das Bedürfnis des Menschen zu helfen, gerne von kommerziellen Hundehändlern ausgenutzt. Wie kann man aber unterscheiden, ob die Hunde wirklich gerettet werden oder ob nur wirtschaftliche Interessen dahinterstecken, leider oft verbunden mit rücksichtlosen und brutalen Transport- und Unterbringungsbedingungen?

Dieses Merkblatt soll Kriterien an die Hand geben, wie seriöser Tierschutz von kommerziellem Hundehandel unterschieden werden kann.

 (Weiterlesen im PDF-Dokument >>)

Quelle: Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz e.V., Merkblatt Nr. 132, Oktober 2010 http://www.tierschutz-tvt.de/merkblaetter.html#c8

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Jagdverbot endlich genehmigt

Tierschützer Jan Gerdes landet ersten Erfolg bei Jagdbehörde

Über einen zweiten Antrag wurde noch nicht entschieden. Eigentümer der betroffenen Fläche ist seine Stiftung.

Von Rolf Bultmann

Niens Was lange währt, wird endlich gut: Die fast zweijährigen Bemühungen von Jan Gerdes, aus ethischen Gründen ein Jagdverbot für seine Ländereien in Niens durchzusetzen, haben jetzt zu einem ersten Erfolg geführt. Die Untere Jagdbehörde des Landkreises Wesermarsch erklärte ein rund elf Hektar großes Grundstück des Betreibers des Gnadenhofes und Kuhaltersheim Hof Butenland zum „befriedeten Bezirk“, auf dem die Jagd ruht. (mehr …)

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Die Kastration beim Hund – Ein Paradigmenwechsel

Von Ralph Rückert, Tierarzt, 16.10.2014

Ich gehöre zu einer Generation von Tierärzten, der beigebracht wurde, eher beiläufig und ohne großes Nachdenken alles zu kastrieren, was nicht bei Drei auf dem Baum ist. Für einige Tierarten ist das auch nach wie vor der einzig gangbare Weg. Katzen beiderlei Geschlechts werden nun einmal erst durch die Kastration zu Haustieren. Auch Kaninchen und einige Nager können unkastriert eigentlich nicht artgerecht gehalten werden. Beim Hund waren wir aber bezüglich der Kastration nie in einer echten Zwangslage. Man kann mit entsprechendem Aufwand selbstverständlich intakte Rüden und Hündinnen völlig artgerecht halten. Andere Gründe waren ausschlaggebend: Die Prophylaxe verschiedener Erkrankungen, verhaltensmedizinische Probleme und die generelle Erleichterung der Haltung für den Besitzer. Den Vorteil der Unfruchtbarmachung hat man eher nebenbei mitgenommen. Wir lebten in der Überzeugung, dass wir den Hunden auf jeden Fall etwas Gutes tun. Diesbezüglich wird uns aber nun gerade der Teppich unter den Füßen weggezogen! Wenn Sie es irgendwo laut krachen hören, könnte das der Aufprall unseres kollektiven tiermedizinischen Hinterns auf dem Boden sein. (mehr …)

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Jagdreform jetzt!

Resolution für ein ökologisches Jagdgesetz in NRW – Unterstützen auch Sie die Resolution der Tierschutzverbände!

Fast 8.000 Hauskatzen und 69 Hunde wurden im vergangenen Jagdjahr in Nordrhein-Westfalen von Jägern erschossen. Täglich verenden unzählige Tiere qualvoll in Fallen. Viele Tierarten werden ohne den vom Tierschutzgesetz in § 1 vorgeschriebenen vernünftigen Grund getötet, weil keine sinnvolle Verwertung stattfindet. Und schon die Ausbildung von vielen Jagdhunden ist mit großem Tierleid verbunden: Sie werden an Füchsen oder flugunfähig gemachten Enten für ihre spätere Aufgabe trainiert.

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Die Kastration des Hundes

Eine Information für Hundefreunde und eine Anregung zur kritischen Auseinandersetzung

Eigener Beitrag 08/2014

Die Kastration ist ein schwerwiegender Eingriff in die Unversehrtheit und das Leben des Hundes. Handelt es sich hierbei doch um die Amputation von inneren Organen, die für die Steuerung des Hormonhaushaltes von fundamentaler Bedeutung sind. Durch die Entnahme/Ausschaltung hormonproduzierender Organe findet zwangsläufig eine Manipulation des Hormonsystems statt, die sich nachhaltig in vielfältiger und z.T. verheerender Weise auf die Gesamtkonstitution des Tieres (Gesundheit, Verhalten, Kommunikation etc.) auswirkt. Schon durch den operativen Eingriff, der bei der Hündin wesentlich massiver ausfällt als beim Rüden, ergeben sich neben dem allgemeinen Narkoserisiko vielfältige Risiken. WEHREND (2006) ermittelte einen Anteil von 2% der jungen, gesunden Hündinnen, bei denen es während der Operation zu Komplikationen kam. Andere Studien sprechen von 7,3%(4). (mehr …)

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Todesfalle Auto – Hund im Backofen

Die Tierschutzorganisation TASSO e.V. rät: Bei Befreiung von Hunden aus aufgeheizten Autos Zeugen und Polizei hinzuziehen.

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                   © Birgit Hanf

Wer einen Hund in einem geparkten Auto sieht und eine Notsituation für das Tier erkennt, darf eingreifen. TASSO erklärt, welche Voraussetzungen geschaffen sein müssen und worauf besonders zu achten ist. (mehr …)

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KASTRATION und Verhalten beim Hund

Reizthema Kastration

Gebundene Ausgabe: 160 Seiten

Sophie Strodtbeck & Udo Gansloßer

Verlag: Müller Rüschlikon;
Auflage: 1 (27. Oktober 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3275018205
ISBN-13: 978-3275018208

Soll ich meinen Hund kastrieren lassen? Diese Frage stellt sich irgendwann fast jeder Hundehalter und so sieht er sich konfrontiert mit einer ganzen Reihe weiterer Fragen: Was spricht für eine Kastration, was dagegen? Wann sollte der Eingriff erfolgen? Wie läuft er ab? Mit welchen Komplikationen muss gerechnet werden? Wie verändert sich der Hund? Wird er dick und faul? Sämtliche Antworten auf diese und viele weitere Fragen zu einem der unter Hundehaltern am heißesten diskutierten Themen liefern die Autoren in dieser Neuerscheinung.

Anm. von in-sachen-hund.de: Dieses Buch, sowie das nachstehende von Frau Dr. Niepel, sollte jede(r) verantwortungsvolle Hundefreund/in gelesen haben, bevor sie/er sich für den schweren Eingriff (die Kastration ihres/seines Hundes) entscheidet.

 

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Teletakt-Geräte: Ablehnung ohne Ausnahme

Die Bundestierärztekammer hat ihre Forderung nach einem grundsätzlichen Verbot von Teletakt-Geräten und anderen elektronisch gesteuerten „Erziehungshilfen“ für die Ausbildung von Hunden bekräftigt. Darüber hinaus sollte die Möglichkeit, Ausnahmen nach Bundes- oder Landesrecht zuzulassen, aus dem Tierschutzgesetz gestrichen werden. Diese Forderungen hat der Verband heute u.a. an das Bundesverbraucherministerium gerichtet. (Artikel als PDF-Dokument >>)

 

 

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Zur Anwendung von elektrischen Hunde-Erziehungsgeräten (z.B. „Teletakt“)

Die Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz e.V. zur Anwendung von Elektroimpulsgeräten in der Hundeausbildung. (Artikel als PDF-Dokument >>)

 

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