Rassespezifische Hunderegelungen

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Niemand ist so blind wie die, die nicht sehen wollen.“ (Joanna Mason – Staffordshire Bull Terrier Rettung Ost & West Sussex)

Sollte uns bei unserer Einschätzung hinsichtlich der rassespezifischen Gefährlichkeit doch ein Fehler unterlaufen sein?

An dieser Stelle erfahren Sie, welche Auffassung Experten aus der Wissenschaft, der Tierärzteschaft und den Bereichen Hundetraing, Diensthundewesen etc. (Kynologen) zu den rassespezifischen Hunderegelungen der Länder und Kommunen vertreten.

Wie sich die Situation aus meiner Sicht darstellt und welche Alternativen sich meiner Meinung nach anstelle der rassespezifischen Reglementierung anbieten, möchten ich Ihnen anhand der Beiträge erläutern, die Sie direkt im Anschluss an diese Zeilen finden.

Es wünscht Ihnen eine interessante sowie aufschlussreiche Unterhaltung,

Ihr Team von in-sachen-hund.de

 


 

Rassespezifische Hunderegelungen|

Auffällig gewordene Hunde in Berlin und Brandenburg

Rainer Struwe und Franziska Kuhne 
Freie Universität Berlin – Fachbereich Veterinärmedizin – Institut für Tierschutz und Tierverhalten
 

Seit ihrem Erscheinen in den Rechtsvorschriften wurden diese so genannten Rasselisten vor allem von Tierhaltern, Verhaltenswissenschaftlern, Tierärzten und Juristen aus fachlichen und juristischen Gründen kritisiert. Hauptkritikpunkt war die Charakterisierung ganzer Rassen als besonders gefährlich, bzw. über das natürliche Maß hinausgehend „angriffsfreudig“ und „kampfbereit“. Diese Vermutung wurde mit einer anscheinend besonders auffälligen Häufigkeit von Hunden dieser Rassen bei Zwischenfällen begründet.

 (…)

Mit der Anzahl der Zwischenfälle in den letzten drei Jahren, wie sie in Berlin und Brandenburg offizielle registriert wurden, lässt sich aus unserer Sicht, auch nach Abwägung einer lenkenden und dadurch Gefahrenpotential mindernden Wirkung, eine „Rasseliste“ nicht mehr rechtfertigen… (Artikel als PDF-Dokument >>)

 

Rassespezifische Hunderegelungen|

Stellungnahme zum Hundegesetz des Landes Sachsen-Anhalt

Eigene Stellungnahme

…zum Entwurf für ein „Gesetz zur Vorsorge der von Hunden ausgehenden Gefahren“ des Landes Sachsen-Anhalt im Januar 2007. (Stellungnahme als PDF-Dokument >>)

  Anhörung im Landtag von Sachsen Anhalt

 

 

Rassespezifische Hunderegelungen|

Die Landestierschutzbeauftragte fordert: Rasseliste aus der Hundeverordnung

Presseinformation vom 22.01.2004

        © Birgit Lemke

Die Hessische Landestierschutzbeauftragte, Dr. Madeleine Martin, begrüßt diesen Schritt außerordentlich „Die Vernunft hat sich eindeutig durchgesetzt! Wissenschaftliche Erkenntnisse haben bei dieser Entscheidung ihren Niederschlag gefunden: Es gibt einfach keine gesicherten wissenschaftlichen Hinweise, dass bestimmte Rassen, wie z.B. der American Staffordshire oder Bullterrier, durch besondere Aggressivität auffallen.“ (Pressemitteilung als PDF-Dokument >>)

 

 

Rassespezifische Hunderegelungen|

Stellungnahme zum Niedersächsischen Hundegesetz (NHundG)

Eigene Stellungnahme

…zum Entwurf für ein „Nds. Gesetz über die Vorsorge vor von Hunden ausgehenden Gefahren“ (NHundG) des Landes Niedersachsen im Oktober 2002. (Stellungnahme als PDF-Dokument >>)

 

Rassespezifische Hunderegelungen|

Ansätze für präventiv wirkende Maßnahmen

Eigener Beitrag

Eine Reduzierung von Unfällen und Konflikten in der Mensch-Hund-Beziehung ließe sich aus meiner Sicht mit nachfolgenden Maßnahmen erzielen. (Artikel als PDF-Dokument >>)

 

Rassespezifische Hunderegelungen|

Stellungnahme vom 10.04.2002 an den Präsidenten des Landtages NRW zum Entwurf des neuen Hundegesetzes

Dr. Helga Eichelberg, Weilerswist

                    © Birgit Lemke

…Das Gesamtkonzept, das diesem Gesetzentwurf zu grunde liegt, halte ich für so grundlegend falsch, dass ich es bei dieser Aussage belassen möchte.

Es macht wenig Sinn, den verzweifelten Versuch zu unternehmen, hier und da ein wenig nachbessern zu wollen, wenn die Grundaussage nicht stimmt, dass sich nämlich die Gefährlichkeit eines Hundes aus seiner Rassezugehörigkeit bzw. aus seinem Körpergewicht oder seiner Widerristhöhe ergibt. (…)

Es ist inzwischen so unübersichtlich viel gebetsmühlenhaft sich wiederholend zu dem Problemkreis des „gefährlichen Hundes“ geschrieben und gesagt worden, dass ich es für ausgeschlossen halte, hier noch irgend eine neue Idee entwickeln oder einbringen zu können. (Stellungnahme als PDF-Dokument >>)

 

Rassespezifische Hunderegelungen|

Das Märchen vom Schutz des Menschen vor gefährlichen Hunden!

Frau Dr. med. vet. Ute Zogbaum, Melle

Stellvertretend für Tausende: Ein Opfer der rassespezifischen Gefährlichkeitstheorie!

… Wann endlich erkennen die für diese Verordnungen verantwortlichen Politiker, dass Gefahr, die von Hunden ausgeht, immer ihre Wurzeln in dem individuellen Hund-Halter-Gespann hat? Wann endlich begreifen sie, dass bei sorgsamem Vollzug seitens der Behörden, der auch schon vor diesen Schnellschussverordnungen möglich war, viele Beißunfälle, ganz besonders die der sog. Wiederholungstäter“, hätten verhindert werden können! Es wird zum Glück für die Hunde immer deutlicher, dass keine dieser 16 Verordnungen geeignet ist, Menschen vor gefährlichen Hunden zu schützen, da sie auf kynologisch und ethologisch falschen Voraussetzungen basieren. (Artikel als PDF-Dokument >>)

 

 

Rassespezifische Hunderegelungen|

Kampfhunde und gefährliche Hunde

Ein kritischer Beitrag zur Diskussion der aktuellen Länderverordnungen

Dr. Jutta Etscheidt, Neuwied

          © Birgit Lemke

Durch den Druck der Medien entstanden im letzten Jahr in fast allen Bundesländern stark umstrittene Verordnungen, die der angeblich zunehmenden Gefährdung des Menschen durch Hunde entgegenwirken sollen, dabei konzentrieren sich die Restriktionen vor allem auf bestimmte Rassen.

Der Artikel geht deshalb zunächst auf die Entstehung der Rasselisten, die Abstammung der darin am häufigsten genannten Rassen und die wirklichen Ursachen von Beißzwischenfällen ein. Es zeigt sich, dass ursächlich dem Hund angelastetes Fehlverhalten durch seinen Besitzer zu verantworten ist. (Artikel als PDF-Dokument >>)

 

Rassespezifische Hunderegelungen|

Aufstand der Tierärzte

Amerikanische Veterinärmediziner und Verhaltensforscher haben die in Deutschland geltenden Regelungen zum Schutz vor gefährlichen Hunden hetig kritisiert. Nach Ansicht der US-Forscher ist es „wissenschaftlich unmöglich“, zwischen friedlichen und aggressiven Hundezüchtungen zu unterscheiden. Spezielle Verhaltensmerkmale der Vierbeiner seien so gut wie immer antrainiert und nicht das Ergebnis von vererbbaren Charaktereigenschaften. (Artikel als PDF-Dokument >>)

 

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