Pro Hund

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Tiere im Altenheim

Menschen mit Haustieren leben gesünder – Tierhaltung reduziert die Zahl der Arztbesuche um 18,5 Prozent, senkt die Medikamentenkosten und entlastet unser Gesundheitssystem Menschen mit Haustieren leben gesünder.

Bleistiftzeichnung: Tim & Sheila

                    © Birgit Lemke

Zu diesem Ergebnis kam nicht nur eine Studie des Bundesforschungsministeriums. Besonders alte Menschen profitieren von Tieren auf vielfältige Weise. Das wird auch immer mehr Betreibern von Altenheimen klar.

Die Zahl der Arztbesuche lag bei Menschen ohne Haustiere um 18,5 Prozent höher als bei denen mit Tieren, so das Ergebnis der Studie, bei der 24000 Menschen befragt wurden. In einer anderen Studie aus den USA wird von Einsparungen an Kosten für Medikamente berichtet, die umgerechnet bei vier Euro pro Tag und Person liegen. Untersucht wurden hier Alten- und Pflegeheime, in denen Tiere gehalten werden. (mehr …)

In jedem dritten Haushalt lebt ein Heimtier

In 12 Millionen Haushalten leben 23 Millionen Hunde, Katzen und Co. Der Marktumsatz beträgt über drei Milliarden Euro.

Die Liebe der Deutschen zu ihren Heimtieren ist ungebrochen: Im Jahr 2005 blieb die Anzahl von Hunden, Katzen, Vögeln und Kleintieren auf dem hohen Niveau vom Vorjahr. Insgesamt leben 23 Millionen Heimtiere in deutschen Haushalten – Zierfische und Terrarientiere nicht einmal mitgerechnet.

Bleistiftzeichnung: Welpen

                     © Birgit Lemke

Heimtierpopulation auf hohem Niveau

Grundlage für die Zahlen 2005 bildete erneut das im Auftrag des Industrieverbandes Heimtierbedarf (IVH) e.V. vor drei Jahren entwickelte Erhebungsverfahren, das den derzeit höchstmöglichen Grad an Genauigkeit für die Ermittlung der Populationszahlen und der soziodemografischen Daten repräsentiert. Auf dieser Basis ergibt sich für 2005 folgendes Bild: In mehr als 13 Prozent der Haushalte — das sind mehr als 4,7 Millionen — leben 5,3 Millionen Hunde; 7,6 Millionen Katzen findet man in 5,5 Millionen Haushalten (15,4 Prozent), 6,2 Millionen Kleintiere — also Tiere wie Meerschweinchen Hamster und Kaninchen — sind Mitbewohner in mehr als zwei Millionen Haushalten (sechs Prozent) und die Bauer von fast vier Millionen Ziervögeln stehen in weiteren 2 Millionen bundesdeutschen Haushalten. Darüber hinaus stehen in über 1,5 Millionen deutschen Wohnungen 1,9 Millionen Aquarien. In 1,3 Millionen Gartenteichen werden Zierfische gehalten (3,7 Prozent der Haushalte); hinzukommen 420 000 Terrarien in über 350 000 (1,1 Prozent) der Haushalte. (mehr …)

Haustiere — Seelentröster im Alter

Bleistiftzeichnung: Brauni & Kuddel

          © Birgit Lemke/in-sachen-hund.de

Für das Wohlbefinden und die persönliche Lebenszufriedenheit im Alter sind viele Faktoren ausschlaggebend. Eine sinnvolle Aufgabe und ein harmonisches soziales Umfeld sind neben der Bewältigung von beruflichem und privatem Stress wesentlich. (mehr …)

Hunde auf Tumorjagd – Unkonventionelle Krebsvorsorge

Dass Hunde anhand von Urinproben Darmkrebs-Erkrankungen erschnüffeln können, ist bereits bekannt. Ein Amerikaner will beweisen, dass Pudel auch andere Krebsformen riechen können.

         © Birgit Lemke

Shing Ling war der Beste. Er erschnüffelte bei Atemproben von Krebspatienten in 90 Prozent der Fälle das richtige Ergebnis. Das zumindest behauptet sein Trainer Kirk Turner, der die Schnüffelnase für richtungweisend bei der Krebs-Früherkennung hält. „Ich glaube fest daran, dass Hunde bei Menschen mit einer Erfolgsquote von über 90 Prozent Krebserkrankungen erkennen können“, sagt der in Südafrika lebende Amerikaner. (mehr …)

Der richtige Riecher – Krebserkennung

Die Empfindlichkeit von Hundenasen ist im Tierreich einmalig. So sind Hunde sogar in der Lage, anhand des Geruchs von Urin einen möglichen Blasenkrebs zu erschüffeln.

Bleistiftzeichnung: Cocker Spaniel

                 © Birgit Lemke

Hunde können lernen, Blasenkrebs in Urinproben zu erschnüffeln. Das berichten britische Mediziner im „British Medical Journal“ (Bd. 329, S. 712) vom Freitag. Nach einer sieben Monate langen Trainingsphase sollten die Versuchshunde aus einer Gruppe von sieben Proben die eine Urinprobe eines Patienten mit Blasenkrebs erkennen.

Die Hundediagnose sei in 41 Prozent der Fälle richtig gewesen. Per Zufall hätten die Hunde nur 14 Prozent der Blasenkrebsfälle erschnüffelt. (mehr …)

Fröhlichkeit und Forscherdrang

Studie: Tiere rufen bei kleinen Kindern positive Gefühle hervor.

Kind mit Hund (American Stafforshire Terier)

Haustiere sind besonders bei Kindern beliebt. Ein lebendiges Tier mache sie fröhlicher, aufmerksamer und unternehmungslustiger, als ein Plüschtier, meldet der Industrieverband Heimtierbedarf mit Verweis auf eine Studie der Konrad-Lorenz-Forschungsstelle in Wien. (mehr …)

Wenn Hunde Brücken bauen

ALTENHEIM  Kontakte entstehen durch das Tier – Ideal bei Demenzkranken

Die Erfahrungen mit tiergestützter Therapie sind positiv. Der Hund muss auf seinen „Einsatz“ vorbereitet werden.

VON BARBARA OBERRAUTER

Bleistiftzeichnung: Boxer

                      © Birgit Lemke

HEMMINGEN – Auch im Altenheim kann es einsam werden: Vor allem Demenzkranke haben es schwer, Kontakt mit ihrer Außenwelt aufzunehmen. Ein Hund kann hier als Kommunikationsmittel wertvolle Hilfe leisten. So wird das Tier zum „Brückenbauer“ zwischen den älteren Menschen und ihrer Umwelt. (mehr …)