Soziale Kälte: Ehepaar vergiftete sich im Auto

SELBSTMORD-DRAMA

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Bleistiftzeichnung: American Pit Bull Terrier
                        © Birgit Lemke

Auch ihren geliebten Hund nahmen sie mit in den Tod

Von Claudia Keikus

Tiergarten – Am Leben gescheitert. Auf jeden Fall glaubten Michael (39) und Monika St. (42) das.

Kein Ausweg. Keine Zukunft. Das Ehepaar aus Tiergarten sah den einzigen Weg in dem gemeinsamen Tod. Michael und Monika St. vergifteten sich mit Auto-Abgasen. Pitbull Billy starb mit ihnen.

Der Motor lief. Unaufhörlich pumpte er das tödliche Kohlenmonoxid in den Innenraum. Dabei waren die zwei Menschen in dem Opel Astra schon eine Weile tot. Erstickt am Giftgas. Spaziergänger entdeckten Montagmittag das Auto der Berliner Eheleute in einem Waldstück bei Zerpenschleuse. Soziale Kälte: Ehepaar vergiftete sich im Auto weiterlesen

HARTZ UND HUND

Kein Job, kein Geld – das Haustier muss weg!

VON HEINRICH JACOB

In Millionen deutschen Haushalten leben Katz und Hund ein schönes, sorgenfreies Leben. Natürliche Feinde gibt es nicht – außer vielleicht dem Automobil. So war es jedenfalls. Jetzt ist ein neuer, mächtiger Feind aufgetaucht. Er heißt Hartz IV.

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Bleistiftzeichnung: Labrador
             © Birgit Lemke

Das Tierheim in München ist eins der größten in Deutschland. Im Jahresdurchschnitt werden hier etwa 6200 Tiere aufgenommen, betreut oder vermittelt. Die jetzt aufgestellte Jahresbilanz für 2004 erschreckt die Betreuer: 7600 Tiere wurden 2004 hier abgeliefert – Tendenz steigend. Und München ist keine Ausnahme. Beim Deutschen Tierschutzbund in Bonn stellt man einen eindeutigen Trend fest. Vorsichtige Schätzungen der Bonner gehen davon aus, dass es bundesweit mehr als 300 000 Tiere sein werden, die in diesem Jahr in Heimen abgegeben werden. Eine Mitarbeiterin: „Es ist schlimm, damit hat niemand gerechnet.“ Sprecher Thomas Schröder schränkt trotzdem vorsichtig ein: „Ich kann keinen Zusammenhang zwischen Hartz IV und der Abgabe von Tieren herstellen.“ HARTZ UND HUND weiterlesen

Die Kirche im Dorf und die Hunde in der Stadt lassen!

Prof. Dr. Sylvia Greiffenhagen Sozialforscherin und Fachbuchautorin, Esslingen

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© Birgit Lemke

Der amerikanische Verhaltensforscher Allan Beck erkannte schon vor Jahren: „Es gibt Menschen, die Hunde lieben, und es gibt Menschen, die Menschen hassen, weil sie Hunde lieben.“

Zu den Menschen, die Hunde lieben, gehören fast alle Kinder. Bei den Hassern gibt es zwei Gruppen: Diejenigen, die sich durch Hunde belästigt oder bedroht fühlen, und diejenigen, die an sich nichts gegen Tiere haben. Im Gegenteil, sie lieben die Vierbeiner. Aber sie meinen, in der Stadt Hunde zu halten, sei Tierquälerei, und deshalb hassen sie die Tierhalter. Die Kirche im Dorf und die Hunde in der Stadt lassen! weiterlesen

Der Hund bringt Natur ins Haus

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Bleistiftzeichnung: Laufende Hunde
                          © Birgit Lemke

Sogar Menschen sind ein Teil der Natur. Alle Nahrung, von der wir leben, entsteht aus biologischen, also natürlichen Vorgängen. Selbst Gentechnik baut auf Natur auf. Wir Menschen aber neigen zu einer maßlosen Selbstüberschätzung. Wir meinen, die Götter in unserer selbsterschaffenen Kunstwelt zu sein. Dabei übersehen wir gern, wie krank sie ist.

Auch ein Hund ist noch Natur, bei aller Züchtung und Domestikation, also nicht vom Menschen gemacht. Wer sich einen anschafft, holt sich also ein Stück Natur ins Haus. Und genau davor haben viele heute Angst. Aus Entfremdung von der Natur ertragen viele Mitbewohner künstlicher Umwelten die Begegnung mit allem nicht mehr, was unabhängig vom Menschen besteht, sicher auch aus schlechtem Gewissen nach soviel gedankenloser Zerstörung. Die Abschaffung der Natur ist eine Verdrängung. Früher sind Kinder mit Tieren aufgewachsen und konnten im weiteren Leben selbstverständlich mit ihnen umgehen. Heute wird man mit Computern und Autos groß. Natur macht nur mehr Angst oder wird nur schön gefunden, wenn man sie auf der heimischen Mattscheibe oder durch die getönten Fenster eines Ausflugsbusses sehen kann. Der Hund bringt Natur ins Haus weiterlesen

Weil es um Liebe geht

Fasst die Hunde nicht an: Wir lieben sie

Von Hubert Wolf

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Bleistiftzeichnung: Kuddel & Brauni
             © Birgit Lemke/in-sachen-hund.de

Sie gründen Bürgerinitiativen überall, sammeln Unterschriften für ein Volksbegehren, erwägen Klagen und Einsprüche. Vor dem Landtag ballte sich der Protest gegen die neue Hundeverordnung erstmals zur Großdemo: „Fasst meinen Hund nicht an!“

Als der Marsch marschiert ist und die Reden geredet sind, da klettert noch Daniela hinters Mikrofon. Daniela, die Elfjährige, möchte einen kurzen Text vorlesen: Dass die Mama oft weine, sagt sie, dass es um ihren Staffordshire-Terrier geht und dass sie das nicht versteht, weil „wir kuscheln und ich kann ihm abends im Bett immer meine Geheimnisse ins Ohr flüstern“. Weil es um Liebe geht weiterlesen

Für jeden Unfug, der begangen wird, sind nicht nur die verantwortlich, die ihn begehen, sondern auch die, die ihn nicht verhindern. (Erich Kästner)

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                     © Birgit Lemke

Ist die Freundschaft eines Menschen zu einem Hund tatsächlich geeignet den menschlichen Charakter derart negativ zu beeinflussen, dass ein ehemals rücksichtsvoller, verantwortungsbewusster Mensch zu einer rücksichts- und verantwortungslosen Person mutiert? Die Bezeichnung „rücksichtslose Hundehalter“ ist zumindest geeignet Rückschlüsse dahingehend zu zulassen, dass sich die Ausübung eines Hobbys oder das Ausleben einer Leidenschaft derart negativ auf den menschlichen Charakter auswirken soll.

Wäre es nicht zutreffender von rücksichtlosen Hunde haltenden Menschen zu sprechen, anstatt seine Verärgerung über das negative Verhalten einzelner Personen auf die komplette Interessengemeinschaft zu projizieren? Gibt es wirklich so viele rücksichtlose Hundehalter? Oder spiegelt sich im Kreise dieser Interessengemeinschaft nur eine sehr bedenkliche, allgemeine Entwicklung unserer extrem egoistisch geprägten Gesellschaft wieder? Ist sich in der heutigen Zeit nicht fast jeder selbst der Nächste?

Müssen wir unser Verhältnis zu unseren Mitmenschen und den Tieren neu überdenken? Wer ist tatsächlich die Bestie – das Tier oder der Mensch?

An dieser Stelle werde ich Ihnen Beiträge präsentieren, die diese oder ähnliche Fragen thematisieren; von denen ich meine, dass sie es wert sind kritisch betrachtet und diskutiert zu werden.

Sollte Ihrerseits Interesse bestehen, den Besuchern meiner Website und mir in Form eines eigenen Beitrags Ihre Meinung zu einem der hier veröffentlichten Artikel mitzuteilen, senden Sie diesen bitte an „webmaster(at)in-sachen-hund.de“.

Es wünscht Ihnen eine interessante Unterhaltung,

Ihr Team von in-sachen-hund.de

 


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