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Für jeden Unfug, der begangen wird, sind nicht nur die verantwortlich, die ihn begehen, sondern auch die, die ihn nicht verhindern. (Erich Kästner)

                     © Birgit Lemke

Ist die Freundschaft eines Menschen zu einem Hund tatsächlich geeignet den menschlichen Charakter derart negativ zu beeinflussen, dass ein ehemals rücksichtsvoller, verantwortungsbewusster Mensch zu einer rücksichts- und verantwortungslosen Person mutiert? Die Bezeichnung „rücksichtslose Hundehalter“ ist zumindest geeignet Rückschlüsse dahingehend zu zulassen, dass sich die Ausübung eines Hobbys oder das Ausleben einer Leidenschaft derart negativ auf den menschlichen Charakter auswirken soll.

Wäre es nicht zutreffender von rücksichtlosen Hunde haltenden Menschen zu sprechen, anstatt seine Verärgerung über das negative Verhalten einzelner Personen auf die komplette Interessengemeinschaft zu projizieren? Gibt es wirklich so viele rücksichtlose Hundehalter? Oder spiegelt sich im Kreise dieser Interessengemeinschaft nur eine sehr bedenkliche, allgemeine Entwicklung unserer extrem egoistisch geprägten Gesellschaft wieder? Ist sich in der heutigen Zeit nicht fast jeder selbst der Nächste?

Müssen wir unser Verhältnis zu unseren Mitmenschen und den Tieren neu überdenken? Wer ist tatsächlich die Bestie – das Tier oder der Mensch?

An dieser Stelle werde ich Ihnen Beiträge präsentieren, die diese oder ähnliche Fragen thematisieren; von denen ich meine, dass sie es wert sind kritisch betrachtet und diskutiert zu werden.

Sollte Ihrerseits Interesse bestehen, den Besuchern meiner Website und mir in Form eines eigenen Beitrags Ihre Meinung zu einem der hier veröffentlichten Artikel mitzuteilen, senden Sie diesen bitte an „webmaster(at)in-sachen-hund.de“.

Es wünscht Ihnen eine interessante Unterhaltung,

Ihr Team von in-sachen-hund.de

 


 

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Gefahrenabwehr: Der Kampfhund stirbt nicht aus

Vor 20 Jahren fletschte er uns aus jeder Zeitung an, heute scheint er ausgestorben: der Kampfhund. Doch er hat Nachfolger gefunden.

Prof. Dr. Thomas Fischer, Bundesrichter in Karlsruhe, Vorsitzender des 2. Strafsenats

Aktuelles: Wohnungseinbruch endlich abgeschafft!

Bleisiftzeichnung: English Bulldog

                   © Birgit Lemke

Liebe BürgerInnen! Ich kann Ihnen heute die freudige Mitteilung machen, dass der Wohnungseinbruch in Deutschland in Kürze abgeschafft werden wird. Noch vor Weihnachten, so teilt das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) mit, wird ein Gesetzentwurf vorgelegt werden, wonach die Strafzumessungsregel über „minder schwere Fälle“ des Einbruchs gestrichen wird. Bislang ist der Wohnungseinbruchsdiebstahl mit einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren bedroht, in „minder schweren Fällen“ mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren (Paragraf 244 StGB). (mehr …)

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Rücksichtnahme geht vor die Hunde: Wenn Ignoranz zum Trend wird…

 Von Nadine Wolf

              © Birgit Lemke

Neulich beim Tierarzt. Ich betrete das Wartezimmer, mein Hund hat starke Schmerzen. Nicht umsonst bin ich in der Praxis. Ich halte einen Maulkorb in der Hand, denn Schmerz kann die Geduld eines Lebewesens an seine Grenzen treiben. Eine andere Hundehalterin sitzt bereits im Warteraum und lässt ihren Hund zu uns laufen. Ich stelle mich zwischen die Hunde, um den fremden Hund von meinem kranken Vierbeiner fernzuhalten. Schließlich halte ich nicht umsonst den Maulkorb in der Hand. Mein Hund kommuniziert bereits eindeutig, dass ihm die Situation nicht behagt. Der fremde Hund beginnt sogar, sich zwischen meinen Beinen durchzudrängeln. Verzweifelt versuche ich, das zu verhindern. Die andere Tierhalterin interessiert das nicht. Sie möchte, dass ihr Hund „hallo“ sagt – egal, um welchen Preis. Es interessiert sie nicht, dass mein Hund vielleicht aggressiv sein könnte, es ist ihr egal, ob mein Hund eine ansteckende Krankheit hat oder was ich davon halte, dass ich nun meinen Hund abschirmen muss. Wichtig ist nur, dass sie ihr Ziel erreicht. Wichtig ist, möglichst ignorant zu sein. (mehr …)

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Respektlosigkeit unter Hundehaltern

Von Sabrina Reichel

Hundealltag

© Birgit Lemke

Wieso gibt es so viel Respektlosigkeit unter Hundehaltern?! Warum lassen so viele Hundehalter ihren Hund ohne Absprache zu angeleinten Hunden, Kindern, Joggern, Radfahrern oder Fußgängern hinlaufen? Diese werden dadurch in sehr starke Bedrängnis gebracht. (mehr …)

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Welttierschutztag am 4. Oktober: TASSO e.V. fordert Verbot des Abschusses von Hunden und Katzen

Erschossener HundZehntausende Hunde und Katzen werden jedes Jahr von Jägern erschossen oder in Fallen gefangen und getötet. Genaue Statistiken existieren nicht, da lediglich in fünf Bundesländern die Zahlen erfasst werden. Anlässlich des Welttierschutztags am 4. Oktober fordert TASSO e.V. ein bundesweites Abschussverbot von Haustieren durch Jäger. Hunde und Katzen sind zwar keine jagdbaren Tiere im Sinne des Jagdrechtes, dürfen aber im Rahmen des sogenannten Jagdschutzes getötet werden. So ist es erlaubt, Hunde, die in einem Jagdbezirk ohne ihren Halter oder außerhalb seines Einwirkungsbereichs wildernd angetroffen werden, zu erschießen. Katzen dürfen, je nach Bundesland und Jahreszeit, im Abstand von 200 bis 500 Meter zur letzten Ansiedlung getötet werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie Wildtiere gefährden oder nicht. „Die derzeitigen Regelungen sind unverhältnismäßig und gehen weit über das hinaus, was zum Schutz von Wildtieren erforderlich ist“, sagt Mike Ruckelshaus, Leiter Tierschutz Inland bei TASSO. (mehr …)

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Mit Hunde-DNA-Datenbank gegen uneinsichtige Hundehalter – andernorts setzt man auf die Androhung eines Hundehaltungsverbotes

DER HUND – ältester Begleiter und treuester Freund des Menschen!

LEICHLINGEN/STADLAND – In ihren Bemühungen der Verschmutzung der Stadt durch Hundekot Herr zu werden und uneinsichtige Hundehalter zur Vernunft zu bringen, ließen sich jetzt die Politiker der Stadt Leichlingen bei Köln von ihren Kollegen in den USA inspirieren.

In einigen US-Städten sei es inzwischen gängige Praxis mittels einer Hunde-DNA-Datenbank die Verursacher für diese Art der Verschmutzung zu ermitteln. (mehr …)

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Leinenpflicht wird missachtet

Thomas Henkenjohann ärgert sich über uneinsichtige Halter und frei laufende Hunde im Seenpark I

VON KIM WENGOBORSKI

              © Birgit Lemke

NORDENHAM. Im Seenpark III können Hunde das ganze Jahr über toben und laufen, wie sie möchten. Anders ist das im Seenpark I — dort gilt Leinenpflicht. Viele Hundebesitzer scheint das jedoch nicht zu interessieren. Thomas Henkenjohann, selbst Halter eines Vierbeiners, appelliert an die Nutzer des Parks, sich zugunsten aller an die Regeln zu halten. Mit seinem Anliegen hat er sich an die Kreiszeitung gewandt. (mehr …)

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Weg vom Windhund

Barbara Kollmann

Bleistiftzeichnung: Mops

                     © Birgit Lemke

Anwälte kaufen Dobermänner statt Afghanen und für Banker geht nichts  über den Rhodesian Ridgeback. Was die Hundemoden über die Gesellschaft verraten.

Da steht der Mops. Er kann nicht anders. Er schaut, er hebt das Bein, er setzt am Laternenpfahl einen Spritzer ab. Nächste Häuserecke, anderer Hund, andere Szene: Ein Mischling, ohne Leine, aber mit Halstuch in Rot springt auf einen Fremden zu. „Der tuuut nix!“, sagt der Chef vom Hund, der eine Kapuzenjacke trägt, ein iPhone hat und ein Individualist ist wie alle anderen auch. In diesem Augenblick biegt eine kleine Französische Bulldogge um die Ecke – und dann stehen alle drei zusammen: der Mops, der Mischling, die kleine Französische Bulldogge. In den Städten sind sie die drei Top-Modehunde unserer Zeit. (mehr …)

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„Originelle“ Geschäftsideen rund um den Hund

Bleistiftzeichnung: Mischling

                      © Birgit Lemke

Die Hundebranche macht jährlich einen Umsatz von fünf Milliarden Euro. Vielleicht ist es inzwischen auch mehr, denn zu dieser Zahl kommt eine gesamtwirtschaftliche Hundestudie, die schon acht Jahre alt ist. Die Zeitschrift „dogs“ vergleicht den ökonomischen Rummel um den Hund mit dem kalifornischen Goldrausch. (mehr …)

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Hunde, wollt ihr ewig an die Leine?

Bleistiftzeichnung: Beagle

                    © Birgit Lemke

In Berlin gilt bald eine generelle Leinenpflicht für Hunde. Es sei denn, Herrchen hat einen Hundeführerschein. Das Ordnungsamt wird künftig wohl lieber falsch geparkte Autos kontrollieren.

Diese Woche musste ich meinem Hund Viko die bittere Nachricht überbringen, dass in Berlin demnächst eine generelle Leinenpflicht eingeführt wird. Das ist kein schönes Weihnachtsgeschenk. (mehr …)

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Feindbild Kampfhund

VON DUNKELZIFFERN UND EISBERGSPITZEN

Wenn die Angst vor Gewalt die Politik dominiert: Über die geplante Ausrottung einer Tierrasse

Martin Z. Schröder

Bleistiftzeichnung: English Bulldog

         © Birgit Lemke

Am Anfang des Jahrhunderts drohen vermeintliche Gewaltkatastrophen politikbestimmend zu werden. An der Struktur der öffentlichen Auseinandersetzung sind Irrationalität und Zweck sicher zu erkennen. (mehr …)

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