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Grausamkeit gegen Tiere ist eines der kennzeichnensten Laster eines niederen und unedlen Volkes. (Alexander Freiherr von Humboldt)

Hündin - Bad Bentheim

Stellvertretend für die vielen Opfer der „Kampfhunde“-Kampagne

In dieser Rubrik werden wir Sie über brisante Begebenheiten rund um den Hund informieren. Ob tierschutzrechtliche Verstöße, Tierschicksale, Übergriffe auf Hundehalter, behördliche Überreaktionen, Behördenuntätigkeit oder politischer Aktionismus – hier werden derartige Ereignisse zum Thema gemacht.

Ihr Team von in-sachen-hund.de

 

 

 

 

 


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DRECK – „Notfalls Hundesteuer deutlich erhöhen“

Von Henning Bielefeld

Tretmienen

Langsam stinkt es der Gemeinde gewaltig. Illegal entsorgte Grünabfälle im Neubaugebiet und Hundekot auf Gehwegen sorgen für Ungemach im Ordnungsamt.

Es muss ein ekliger Anblick gewesen sein: Gleich neben einer Beutelstation hat kürzlich ein Hund sein Geschäft erledigt. Pech für sein Herrchen, dass es Zeugen gab. Eine Anzeige war die Folge. (mehr …)

Brisantes, Politisches - Wesermarsch|

TASSO deckt auf: Hessisches „Hundegate“

© Birgit Lemke

Innenministerium verschweigt Hunderte von getöteten Hunden. Wie viele Hunde wurden seit Einführung der Hundeverordnung in Hessen wirklich getötet?

Seit 16 Jahren existiert in Hessen eine Hundeverordnung. Diese basiert auf einer Rasseliste, die bestimmte Hunderassen wie zum Beispiel Pitbull Terrier und American Staffordshire Terrier als gefährlich einstuft. Diese Liste ist jedoch bei Experten stark umstritten, da sie nicht zur Verbesserung der Sicherheit beigetragen hat. „Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass sich die Gefährlichkeit eines Hundes nicht anhand seiner Rassezugehörigkeit festlegen lässt“, kritisiert Mike Ruckelshaus, Leiter Tierschutz Inland bei der Tierschutzorganisation TASSO e.V.

Nach Angaben des Hessischen Innenministeriums wurden in den Jahren 2003 bis 2015 in Hessen 69 Listenhunde getötet. Von 2000 bis 2002 sei keine statistische Erfassung der getöteten Hunde erfolgt. Dies geht aus einer Antwort auf eine Landtagsanfrage der Abgeordneten Barbara Cárdenas (DIE LINKE) hervor. TASSO liegen jedoch Unterlagen vor, die belegen, dass die Zahlen der getöteten Hunde in den Jahren 2000 bis 2002 doch vom Innenministerium erfasst wurden. (mehr …)

Schon wieder Giftköder in Bremen entdeckt

Wie die Nordwest-Zeitung am heutigen Tage berichtet, haben in Bremen erneut Hundehasser ihren kranken Gelüsten freien Lauf gelassen. Sie legten mit Rattengift und Nadeln präpariertes Schnitzelfleisch für Hunde aus. Die Polizei rät allen Hundehalter zu erhöhter Aufmerksamkeit.

Entdeckt wurden die Köder am Sonnabend im Kleingartengebiet Neustadt Süd. e.V. von einer Spaziergängerin. Die Frau fand ein Stück Fleisch, das mit einer Nadel durchsteckt und zugenäht war. Im Inneren des Fleischstücks befand sich aller Voraussicht nach Ratengift. Der Köder wurde der Polizei zur Untersuchung übergeben. Bereits vor knapp zwei Wochen war ein präparierter Hunde-Köder in der Vahr gefunden worden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

Quelle: Nordwest Zeitung, 07.04.2015

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Hundekot birgt Gefahren für Hunde

Tierarzt warnt vor Infekten – Leser beschweren sich über rücksichtslose Hundehalter – Hinterlassenschaften müssen entfernt werden

VON KIM WENGODORSKI

                         © Birgit Lemke

NORDENHAM. Ein unangenehmer Geruch steigt in die Nase. Der Blick unter die Schuhsohle verrät den Quell des Übels. Es folgt hektisches Scharren mit den Schuhsohlen im Gras. Doch aufgepasst: Rundherum warten schon die nächsten „Tretminen“. Etliche Leser haben sich an die Kreiszeitung gewandt, weil sie sich über Hundekot auf öffentlichen Plätzen ärgern. (mehr …)

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Hundefreunde aufgepasst – schützt eurer Vierbeiner!

                 © Birgit Lemke

Es ist noch keine 2 Wochen her, dass krankhaft veranlagte, feige Hundehasser im Cuxland und in Bremerhaven für Angst und Schrecken unter den Hundehaltern sorgten. Giftköder stellten in der Gemeinde Beversedt ein ganz konkretes Problem dar, so dass sich die Gemeinde genötigt sah die Hundehalter schriftlich über die Gefahr für die Hunde zu informieren. Auch eine Tierärztin, die in ihrer Praxis mehrere vergiftete Tiere versorgen musste, schlug Alarm. Seit dem Wochenende, so berichtet heute die Nordwest-Zeitung, treiben ebensolche Personen ihr Unwesen in Bremen. (mehr …)

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Vorsicht vor Abzocke mit vermissten Tieren!

Bleistiftzeichnung: Mischling

                   © Birgit Lemke

Die Tierschutzorganisation TASSO e.V. warnt vor Betrügern, die derzeit versuchen, Geld mit der Rückvermittlung vermisster Tiere zu machen.

Die Betrüger agieren gerissen: Unter dem Namen TASSO e.V., einer gefälschten TASSO-zugehörigen E-Mail-Adresse sowie der TASSO-Notrufnummer melden sich die Abzocker bei Menschen, die ihr Tier als vermisst gemeldet haben. Sie behaupten, es gefunden zu haben und bieten dem überglücklichen Besitzer die Rückführung an – gegen Bezahlung. Zuletzt erhielt ein Tierbesitzer in Büttelborn einen Anruf, dass sein Tier in Frankfurt am Main gefunden worden sei und sollte für die Übergabe des Tieres 74 Euro bezahlen. Er fiel zum Glück nicht auf den Betrug herein, sondern informierte sofort TASSO. Philip McCreight, Leiter von TASSO, sagt: „Ganz eindeutig ist es Abzocke, wenn die Tierrückvermittlung Geld kosten soll. TASSO arbeitet so nicht – unsere Services sind alle für den Tierhalter kostenlos.“ (mehr …)

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Giftköder in Rodenkirchen – Idefix kämpft immer noch um sein Leben

Hundefreunde in Angst – Maria Niehus spricht von sieben Fällen

Von Henning Bielefeld

Bleistiftzeichnung: Yorkshire Terrier

                 © Birgit Lemke

Rodenkirchen Unter Hundefreunden in Rodenkirchen geht die Angst um: Sie fürchten, dass der am vergangenen Wochenende ausgelegte Giftköder für Hunde nicht der einzige war. Die Hundefreundin Maria Niehus aus der Heinrich-Albertz-Straße hat von sieben Fällen in den vergangenen Wochen gehört. (mehr …)

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Niedlich, Todkrank, Verhaltensgestört – Welpen sind keine Ware!

TASSO geht mit neuen Aufklärungsflyern und -plakaten weiter gegen den illegalen Welpenhandel vor

Auklärungsflyer von TASSO: Illegaler WelpenhandelDer Tatort: ein Wochenmarkt irgendwo in Ungarn, Holland oder anderenorts. Alternativ auch ein dunkler Parkplatz in Deutschland. Das Opfer: nur wenige Wochen alt, oftmals krank. Ein Häufchen Elend, meist ohne gültige Papiere und nötige Impfungen. Die Täter: skrupellose Hundevermehrer, denen es nur um das schnelle Geschäft geht.

Der Handel mit wehrlosen, viel zu früh von der Mutter getrennten Welpen ist ein äußerst lukratives Geschäft für unseriöse Händler und Hundevermehrer in ganz Europa. Auf Bestellung werden Moderassen aller Art und Größe gezielt für den Markt produziert und auf Märkten, dunklen Hinterhöfen und Parkplätzen verramscht. Besonders im Internet werden immer wieder solche „Wühltischwelpen“ angeboten. (mehr …)

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Gedanken zur Wiederansiedlung des Wolfes in Deutschland

Viko ist es gleichgültig, aber mich bringt es auf die Palme: Im sächsischen Wolfsgebiet ist in der Erschossener WolfNähe von Bautzen auf einer Wiese ein toter Wolf aufgefunden worden. Seine Untersuchung am Berliner Institut für Zoo- und Wildtierforschung ergab, dass eine Ladung Schrot die Todesursache war. Der Wolf ist also geschossen worden. Wir wissen nicht, ob der Wolf sofort tot war. Dann hätte sich der Schütze nicht die Mühe gemacht, den Kadaver zu beseitigen. Da denkt man natürlich sofort daran, dass das eine demonstrative Wolfs-Hinrichtung war. Es kann aber auch sein, dass der Wolf auf den Schuss hin noch flüchtete und erst später starb, der Schütze also keine Gelegenheit hatte, seine Tat zu vertuschen. Besser würde das die Sache auch nicht machen. (mehr …)

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Zwei unzertrennliche Freunde

Behörden wollen Wachkomakind Dylan seinen treuen Hund wegnehmen

Zehntausende protestieren online gegen das brandenburgische Ordnungsamt. Das zeigt erste Wirkungen.

Von Gudrun Janicke

Dylan mit TaschaSchönwalde/Glien Seit der Geburt liegt der zehnjährige Dylan im Wachkoma. Ein Kampfhund ist der beste Freund des Schwerstkranken aus dem brandenburgischen Schönwalde/Glien. Videos zeigen: Der sechs Jahre alte American Staffordshire Tascha leckt dem Jungen zärtlich die Hand oder legt seinen braunen Fellkopf auf den Arm. Aber: In Brandenburg gilt der Hund als gefährlich. Das Ordnungsamt will ihn aus der Familie nehmen. Dagegen formiert sich zehntausendfacher Widerstand im Internet. (mehr …)

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