Hundehalterin Ute M. band vor einer Tankstelle ihren Hund an, um dort einen Einkauf zu tätigen. Während sie bezahlte, riss sich ihr Hund los, wurde angefahren und musste für 2200 € operiert werden. Die Kosten wollte der Unfallfahrer ihr nicht erstatten. Denn der Hund war nur 175 € Wert und Tiere würden schließlich als Sache gelten.

Falsch! Denn das Tierschutzgesetz berücksichtigt die lebende Natur. Zudem haben Haustiere ideellen Wert, so die Richter. Weil Bello durch die OP gesund wird, stehen Ute M. 1650 € zu. Es wurde jedoch auch erkannt, dass die Hundehalterin eine Mitschuld trägt, weil sie ihren Hund nicht sicher genug angebunden hat. Diese Mitschuld wurde mit 25 % beziffert. AG München, Az.: 344 C 1200/13