Auffällig gewordene Hunde in Berlin und Brandenburg

Rainer Struwe und Franziska Kuhne 
Freie Universität Berlin – Fachbereich Veterinärmedizin – Institut für Tierschutz und Tierverhalten
 

Seit ihrem Erscheinen in den Rechtsvorschriften wurden diese so genannten Rasselisten vor allem von Tierhaltern, Verhaltenswissenschaftlern, Tierärzten und Juristen aus fachlichen und juristischen Gründen kritisiert. Hauptkritikpunkt war die Charakterisierung ganzer Rassen als besonders gefährlich, bzw. über das natürliche Maß hinausgehend „angriffsfreudig“ und „kampfbereit“. Diese Vermutung wurde mit einer anscheinend besonders auffälligen Häufigkeit von Hunden dieser Rassen bei Zwischenfällen begründet.

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Mit der Anzahl der Zwischenfälle in den letzten drei Jahren, wie sie in Berlin und Brandenburg offizielle registriert wurden, lässt sich aus unserer Sicht, auch nach Abwägung einer lenkenden und dadurch Gefahrenpotential mindernden Wirkung, eine „Rasseliste“ nicht mehr rechtfertigen… (Artikel als PDF-Dokument >>)

 

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