Thekla Vennebusch, Tierärztin, August 2008

Neu: Kastration ohne Operation

Ein in Deutschland neu zugelassenes Medikament bietet ab sofort eine vollkommen neue Möglichkeit der Kastration beim Hund, die zum einen keiner Narkose bedarf und zum anderen zeitlich begrenzt ist. Bei dem Medikament handelt sich um ein winziges Implantat, das unter die Haut gespritzt wird, ähnlich wie ein Mikro-Chip zur Kennzeichnung. Von dort aus entfaltet das Implantat 6 Monate lang seine Wirkung und sorgt dafür, dass das Tier unfruchtbar ist.

Nach 6 Monaten nimmt die Wirkung ab und das Tier wird wieder zeugungsfähig wie zuvor. Soll die Kastration längerfristig sein – so zeigen jahrelange Erfahrungen aus dem Ausland – ist es ohne Probleme möglich, alle 6 Monate ein neues Implantat zu setzen. Selbst nach mehreren Implantaten sind die Tiere kurze Zeit später wieder voll zeugungsfähig. (Artikel als PDF-Dokument >>)