Repräsentative Umfrage – Mafo-Institut

In einer repräsentativen Erhebung hat das Mafo-Institut, Schwalbach, festgestellt, dass sich der überwiegende Teil der Hundehalter auch ohne Leinenzwang in der Öffentlichkeit korrekt verhält.

Bleistiftzeichnung: Blindenführhund

                 © Birgit Lemke

Der Untersuchung zufolge leinen vier von zehn Hundehaltern (41 Prozent) ihre Hunde „grundsätzlich“ an.

Und fast jeder zweite führt den Hund in bestimmten Situationen an der Leine: beim Gang über die Straße, wenn andere Hundehalter oder Leute entgegenkommen. Nur in etwa jedem zehnten Hundehalter-Haushalt (12 Prozent) wird der Hund eigentlich nie angeleint, wobei die Wohnsituation dies auch gar nicht erfordert.

Der Hund als Belästigungs- oder Störfaktor spielt so gut wie keine Rolle. Selbst Nicht-Hundehalter geben zu 87 Prozent an, bei der Begegnung mit einem Hund sich weder gestört oder belästigt zu fühlen. Die Repräsentativerhebung zeigt auch, dass Hunde als Bereicherung der eigenen Umwelt erlebt werden.

Jeder zweite Deutsche (52 Prozent) freut sich, wenn er einen Hund sieht, nur 11 Prozent ist das „eher unangenehm“. Jeder Dritte (32 Prozent) mag Hunde sogar „sehr gern“, lediglich die verschwindende Minderheit von 2 Prozent mag Hunde „überhaupt nicht“.

Quelle: „Leinenzwang, eine Fessel für den Hund“ – Interessengemeinschaft Deutscher Hundehalter e.V.