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Herzlich willkommen bei in-sachen-hund.de

Ihrem Ansprechpartner für artgerechte Hundeerziehung, -haltung 

und eine harmonische Mensch-Hund-Beziehung!

 

 

Hundetraining & Verhaltensberatung

Zertifiziert durch die Tierärztekammer Niedersachsen und vom Niedersächsischen Ministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Verbraucherschautz sowie von der zuständigen Fachbehörde des Landkreises Wesermarsch gemäß § 3 NHundG als Prüfer für die Hundehalter-Sachkunde anerkannt.

 

Sachkunde

schützt vor Haltungs- und Erziehungsproblemen.

schützt vor physischen und psychischen Erkrankungen des Tieres.

fördert die art- und tierschutzgerechte Haltung des Tieres.

schützt vor Gefahren und unerwünschten Konflikten in der Mensch-Hund-Beziehung.

fördert die Bindung und Beziehung zwischen Hund und Halter.

Probleme mit Tieren jedweder Art entstehen zuvorderst dort, wo Menschen deren natürlichen Verhaltensweisen und Bedürfnisse nicht kennen und/oder nicht respektieren. Eine fundierte Sachkunde der Tierhalter bildet das beste Fundament für effektive Prävention im Schutz für Mensch & Tier sowie zur Förderung einer harmonischen Mensch-Hund-Beziehung!

 


 

Hundehalter müssen Grenzen setzen können, um Ihren Hund Freiheit und Sicherheit zu gewähren, um Rücksicht auf die Umwelt zu nehmen, um keine Menschen zu belästigen oder sogar zu gefährden. Allein unter Beachtung und Achtung der hundlichen Verhaltensbedürfnisse kann die zu Recht geforderte Sicherheit der Mitbürger gewährleistet werden. Eine Leine kann reißen, gut menschensozialisierte Hunde mit einer Bindung und tiergerechter Ausbildung, die sich an ihrem Halter orientieren, sind einschätzbar und reagieren vorhersehbar. Diese Bindung an Menschen ist tiergerecht. Hinzu kommt die Wärme einer zeitentbundenen Zuneigung, die Hunde vorbehaltlos zurückgeben.

Quelle: Frau Dr. Dorit Urd Feddersen-Petersen - "Ausdrucksverhalten des Hundes".

 


 

Die abschließende Überlegung, wie wir mit dem Problem der "Gefährdung durch Hunde" umgehen sollten, wirft ein im höchsten Maße beunruhigendes Bild auf unsere Gesellschaft: Es fehlt jede Verhältnismäßigkeit zwischen den eigentlichen Gefahren und dem, was wir daraus machen, es werden Delinquenten angeprangert, die gar keine sind und menschliches Fehlverhalten, die eigentliche Wurzel des Übels, wird bagatellisiert oder gar nicht in Betracht gezogen. Das alles könnte Ausdruck einer bedenklichen Entwicklung sein, dass uns nämlich die Natürlichkeit und die Selbstverständlichkeit im Umgang mit Tieren bereits abhanden gekommen ist.

Quelle: Auszug aus einem Manuskript, das anlässlich einer Fortbildungsveranstaltung "Aktuelle Probleme des Tierschutzes" am 7./8. Okt. 1999 von Herrn Prof. Loeffler in Hannover verlesen wurde.

 


 

Sinn und Zweck eines Hundes als Haustier ist doch, dass er unser Freund wird, nicht unser Sklave. Bei meinen Recherchen fand ich heraus, dass dieser Trainingsansatz (Anm.: Dominanz-/Leitwolf-Theorie) ursprünglich von Oberst Konrad Most stammte, einem Polizeibeamten und Pionier auf dem Gebiet des Hundetrainings. Dieser hatte vor über 100 Jahren die Behauptung aufgestellt, dass ein Mensch einen Hund nur dann kontrollieren kann, wenn der Hund von der körperlichen Überlegenheit des Menschen überzeugt ist. Er leitete diese Idee aus den Berichten zeitgenössischer Biologen über wilde Wolfsrudel ab. Zu dieser Zeit glaubte man, dass jedes Rudel von einem einzigen Wolf dominiert wird, der die anderen Wölfe einzig und allein dadurch kontrolliert, dass er bei ihnen Furcht erzeugt. Die Biologie, die zu dieser Zeit mein Beruf war, stand plötzlich im Widerspruch zu meinem Bauchgefühl, das mir sagte, wie meine Beziehung zu meinen Hunden eigentlich sein sollte.

Zu meiner Erleichterung löste sich dieses Dilemma im Laufe der letzten 10 Jahre von selbst auf. Heute wissen wir, dass das Wolfsrudel, stets Maßstab für die Interpretation des hundlichen Verhaltens herangezogen, ein harmonischer Familienverband ist. Gestört wird diese Harmonie einzig und allein durch den Eingriff des Menschen. Infolgedessen haben moderne Hundetrainer den Einsatz von Strafen weitgehend abgeschafft und stützen sich nun auf Methoden, die auf dem Belohnungsprinzip beruhen und ihre Wurzeln in der vergleichenden Psychologie haben.

 (...)

Seit Tausenden von Jahren sind Hunde die besten Freunde des Menschen. Vielleicht ist genau das der Grund, warum wir sie für so selbstverständlich nehmen. Sie haben bewiesen, dass sie extrem vielseitig sind, eine enorme Bandbreite von Aufgaben erfüllen können und außerdem noch dankbare Sozialpartner sind. Aber haben sie angesichts der sich immer schneller verändernden menschlichen Gesellschaft noch die Fähigkeit, sich immer wieder selbst neu zu erfinden? Meiner Meinung nach ja, aber sie brauchen dabei Hilfe – und die kann aus der Wissenschaft der Kynologie kommen. Bis jetzt sind Hunde und Menschen ganz gut miteinander ausgekommen, auch wenn beide den jeweils anderen nie so richtig verstanden haben. So wie ich es sehe, müssen wir Menschen als die Chefs in diesem Arrangement die Hauptverantwortung dafür übernehmen, dass die Beziehung auch in Zukunft noch erfolgreich fortgeführt wird. Wir müssen also daran arbeiten, das Verständnis zwischen Menschen und Hunden mit Hilfe der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse zu verbessern, damit die Hunde auch weiterhin harmonisch an unserer Seite leben können.

Quelle: John Bradshaw, Hunde-Verstand, 2013, 3. Auflage, Kynos Verlag, ISBN-978-942335-80-5

 

 

 

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